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"Die Höhle der Löwen": Warum platzen so viele TV-Deals nach der Sendung?

01.11.2016 - Eine gute Idee und die Geldscheine regnen: So einfach ist es in der Gründershow "Die Höhle der Löwen" auf VOX dann doch nicht. Doch warum platzen so viele TV-Deals nach der Sendung?

  • Etwa 70% der Deal platzen nach den Dreharbeiten - woran liegt's? ©

    Etwa 70% der Deal platzen nach den Dreharbeiten - woran liegt's? © VOX

Laut BILD-Berichten sollen sogar ganze 70 Prozent der im TV verhandelten Deals nach der Show geplatzt sein. Es sei schon in den ersten beiden Staffeln von "Die Höhle der Löwen" so gewesen, dass die Zusagen zurückgezogen, neu verhandelt oder sogar vergessen wurden. Auch ein paar Deals aus der aktuellen Staffel werden noch verhandelt. Aber warum?

VOX übernimmt keine Garantie für Deals

"Es gibt Deals, die im Nachhinein nicht zustande gekommen sind", bestätigt ein VOX-Sprecher auf Anfrage von FOCUS. Der Sender übernimmt keine Haftung dafür, dass die Zusagen der Finanzierungen vor der Kamera auch nach der Staffel eingehalten werden. "Natürlich müssen im Anschluss der Sendung noch die vertraglichen Details festgelegt werden. Dass in dieser Phase immer mal wieder Gründe auftauchen, die gegen eine Zusammenarbeit sprechen, ist in der Wirtschaftswelt ein normaler Vorgang und kommt so eben auch in 'Die Höhle der Löwen' vor."

Warum die Deals oft platzen

Die Schuld liegt also nicht nur bei den Investoren, die doch vielleicht einen Rückzieher machen. Oft sind es die Gründer, die nicht genug auf diese Verhandlungen vorbereitet sind. In dieser Phase geben die Duo-Diligence-Prüfungen Aufschluss über die Richtigkeit der Geschäftsbücher, wahren Stärken und Schwächen des Unternehmens und ob etwaige Patente vorhanden sind oder Schulden verschwiegen wurden.

So erreignete sich es bei der Firma Heimatgut, einer Firma die vegane und glutenfreie Chips herstellt. Jochen Schweizer zog seinen Deal von 125.000€ für 15 Prozent zurück, da die zu prüfenden Unterlagen unzureichend waren. Auch der Deal zwischen dem Unternehmen Adamus, welches Toiletten für unterwegs verkauft, und den Löwen kam nicht zustande, da die Investition von 150.000€ nur zur Tilgung von Schulden des Unternehmens gebraucht wurden. 

Wie man es richtig macht:

Doch was ist mit den restlichen 30 Prozent der Deals? Die haben wohl alles richtig abgeschickt und in den Verhandlungen gut aufgepasst: Unternehmen wie Little Lunch, MeineSpielzeugkiste oder spottster, die sich in den vergangenen Staffeln vorstellten, können mittlerweile Umsätze von mehreren Millionen Euro vorweisen. 

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