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"Tatort": Ebola-Hysterie in Wien

28.08.2017 - Die "Tatort"-Sommerpause ist endlich vorbei! Zum Saisonstart gibt's einen Ebola-Krimi aus Wien: Moritz Eisner und Bibi Fellner müssen den Mord an einem Afrikaner aufklären.

  • Seuchengefahr in Wien! © ARD Degeto/ORF/Epo Film / Hubert

    Seuchengefahr in Wien! © ARD Degeto/ORF/Epo Film / Hubert Mican

Hurra, endlich wieder "Tatort"! Im Wiener Krimi "Virus" werden gleich zwei große Themen der letzten Jahre aufgegriffen: Ebola und die Flüchtlingskrise. Passt das zusammen...?!

Alles beginnt mit der Leiche eines afrikanischen Mannes. Dieser wird gewaltsam ermordet in einem örtlichen Steinbruch gefunden. Es gibt keinerlei Hinweise auf seine Identität. Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) nehmen die Ermittlungen auf. Zunächst haben sie den Betreiber des Steinbruchs, Thomas Reuss (Martin Niedermair), im Visier - der wollte am Tag zuvor unbedingt eine Sprengung durchführen; um behördliche Auflagen zu erfüllen, sagt er. Das klingt doch ziemlich verdächtig, oder nicht? Doch die Spuren fuhren ebenfalls zu seinem Bruder Albert (Andreas Kiendl), der als Arzt für Hilfsorganisationen in Westafrika arbeitete und jetzt in der Heimat einen Fluchthof direkt in der Nähe des Leichenfundorts betreibt. Dessen Bewohner hüllen sich in eisernes Schweigen.

Die Nachforschungen der Kommissare geraten ins Stocken. Doch dann bringt die Obduktion des Toten ein schockierendes Ergebnis: Der Mann ist mit Ebola infiziert! Ein Seuchenkommando rückt an, ruft den Notstand aus und setzte das gesamte Dorf unter Quarantäne. Mittendrin sind Fellner und Eisner, die trotz Ebola-Panik und hohem Gesundheitsrisiko einen Fall zu lösen haben.

Und dieser wird immer bedrohlicher, je mehr sie über den Toten und die Hintergründe über seinen Weg nach Österreich erfahren. Er scheint eine Verbindung zu Doktor Reuss zu haben...

Die Zuschauer sind sich ausnahmsweise mal relativ einig: "Virus" ist ein spannender Streifen, aber zu wenig Krimi. Das Drehbuch weißt einige kleine Schönheitsfehler auf und der Umgang mit den brenzligen Themen Flüchtlinge und Ebola ist nicht differenziert genug geraten. Für das Duo Fellner und Eisner gibt es hingegen Lob, auch wenn der österreichische Dialekt nicht für alle "Tatort"-Fans ein Genuss ist. Auch der typische Humor des Wiener Ermittler-Duos driftet für viele in diesem Fall zu sehr in Richtung Klamauk ab. Bei einem sind sich aber alle einig: Der leicht hysterische Virologe Rottensteiner (Markus Schleinzer) ist der heimliche Star des Krimis! Doch auch der schwarzhumorige Gerichtsmediziner Kreindl (Günter Franzmeier) konnte so einige Fans gewinnen.

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