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"Tatort" Dortmund: Explosiver Thriller fesselt die Zuschauer

18.04.2017 - Der letzte Fall für Ermittler Daniel Kossik hat es in sich: In einer verlassenen Bank hat sich ein Mann mit einem Sprengstoffgürtel verschanzt. Ein packendes Kammerspiel beginnt...

  • Abschied für Ermittler Daniel Kossik - er verlässt das Dortmunder Ermittlerteam. © WDR / Frank

    Abschied für Ermittler Daniel Kossik - er verlässt das Dortmunder Ermittlerteam. © WDR / Frank Dicks

  •  © WDR / Frank

    © WDR / Frank Dicks

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    © WDR / Frank Dicks

Zwei Polizisten werden brutal ermordet. Die Kommissare Faber (Jörg Hartmann) und Bönisch (Anna Schudt) eilen zum Tatort und entdecken in einem nahegelegenen Bankgebäude einen Mann, der am Computer scheinbar hohe Geldbeiträge in den Nahen Osten transferiert. Als die Ermittler ihn festnehmen wollen, zeigt er ihnen den Sprengstoffgürtel, der um seinen Oberkörper geschnallt ist.

Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn die Bombe könnte jederzeit hochgehen. Die Kommissare finden heraus, dass Muhammad Hövermann (Felix Vörtler) zu den Taten gezwungen wird: Hintermänner haben seine Familie in ihrer Gewalt. Als Kommissar Daniel Kossik einen Alleingang startet, um die Geiseln zu befreien, wird er sofort niedergeschossen.

"Tatort: Sturm" gehört sicherlich zu den nervenaufreibensten Fällen des Jahres 2017. Die Folge war aufgrund seiner zeitlichen Nähe zum Berliner Terroranschlag auf Ostermontag verschoben worden - was eine hitzige Debatte auslöste, ob Senderplanung zu einem solchen Politikum werden sollte. 

Explosives Kammerspiel

Wie erwartet, ist der Dortmunder Fall explosiv und endet mit einem großen, verstörenden Knall. Der Dialog zwischen Faber und Hövermann ähnelt einem packenden Kammerspiel. Was keiner der Protagonisten ahnt: Hövermanns Sohn Bernie (Christian Ehrich) ist in Geldnot und hat die ganze Aktion inszeniert. Hinter dem Verbrechen steckt also kein islamistischer Terror, sondern ein Familiendrama samt Raubüberfall. Haben es die Drehbuchautoren damit übertrieben?

"Sturm" möchte, typisch "Tatort", gleich mehrere Geschichten auf einmal erzählen, anstatt eine intensiv zu inszenieren. Dass echte Islamisten später einen Kleintransporter in die Luft jagen, wirkt dann fast schon zu sehr konstruiert. Die Zuschauermeinungen waren gespalten - einige fanden den Fall spannend, andere das Ende übertrieben.

Für Ermittler Daniel Kossik ist es übrigens der letzte Fall gewesen - Schauspieler Stefan Konarske hat seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile nach Paris verlegt. Damit endet auch Kossiks Konflikt mit Peter Faber - zum Glück, denn der war längst auserzählt.

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