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"Tatort" Kiel: Die tödliche Gefahr lauert im Darknet

20.03.2017 - In "Tatort: Borowski und das dunkle Netz" wird der Leiter der Spezialabteilung Cyber-Crime brutal ermordet. Die Kommissare müssen im Darknet ermitteln, um den Täter und seinen Auftraggeber zu schnappen.

  • Kommissar Borowski betritt im neuesten "Tatort" völliges Neuland, während Kollegin Brandt als Ex-Hackerin schon besser Bescheid weiß. © NDR / Christine

    Kommissar Borowski betritt im neuesten "Tatort" völliges Neuland, während Kollegin Brandt als Ex-Hackerin schon besser Bescheid weiß. © NDR / Christine Schroeder

  •  © NDR / Christine

    © NDR / Christine Schroeder

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    © NDR / Christine Schroeder

In einem Fitnessstudio wird der Leiter der Spezialabteilung Cyber-Crime brutal ermordet. Um den komplexen Fall zu lösen, müssen die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Kollegin Sarah Brandt (Sibel Kekilli) im anonymen Darknet den Mörder jagen. Für den Kommissar ist das völliges Neuland, während Brandt als ehemalige Hackerin schon besser Bescheid weiß. Ihnen zur Seite stehen zwei IT-Nerds der Cyber-Crime-Sondereinheit, die in einem dunklen Keller hocken und bisher wenig große Fische an Land gezogen haben. Schnell kommt das Quartett dem Mörder auf die Spur, doch der Hintermann ist weiterhin auf freiem Fuß ...

Wie funktioniert das Darknet?

Der Fall aus Kiel erinnert sehr an frühere "Tatorte", schließlich haben sich schon die Folgen "HAL" und "Das Echolot" aus dem letzten Jahr mit den Abgründen der Netzwelt beschäftigt. Trotzdem lohnt sich das Einschalten: "Borowski und das dunkle Netz" ist ein dramaturgisch stark inszenierter Kriminalfall, der nicht nur mit düsteren Themen, sondern auch einer Prise bissigen Humors überzeugt: So wird das Darknet in einem lustigen Comicstrip erklärt, der das komplexe Thema auch für Laien verständlich macht und Borowski als Strichmännchen zeigt. 

Auf der anderen Seite strotzt der Krimi nur so vor nervigen Klischees: Die beiden stotternen Nerds bestellen per Buzzer Pizza ("Big Bang Theory" & Co. lassen grüßen), die übergewichtige Hotelangestellte ist schokoladensüchtig und Borowski hat als älterer Herr kaum Ahnung von der IT-Materie - weniger Klischees hätten dem "Tatort" sicherlich gut getan. Denn die albernen Bilder lassen die starken Seiten des "Tatorts" bisweilen verblassen - zum Leidwesen der Zuschauer.

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