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"Tatort" München: Das Ermittlerteam bricht auseinander

01.05.2017 - In "Tatort: Der Tod ist unser ganzes Leben" werden die Münchner Kommissare Batic und Leitmayr auf der Jagd nach einem psychotischen Serienkiller an die Grenzen ihrer Belastbarkeit getrieben - und stehen schon bald vor den Trümmern ihrer Beziehung.

  • In "Tatort: Der Tod ist unser ganzes Leben" wird Batic nach einer folgenschweren Panne angeschossen. © BR/X Filme / Hagen

    In "Tatort: Der Tod ist unser ganzes Leben" wird Batic nach einer folgenschweren Panne angeschossen. © BR/X Filme / Hagen Keller

12 Monate ist es her, dass Ben Schröder in "Tatort: Die Wahrheit" auf offener Straße erstochen wurde. Der Täter wurde nie gefasst - bis jetzt: Als der Killer ein zweites Mal zuschlägt, können ihn die Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) dingfest machen. Thomas Bartholt (Gerhard Liebmann) prahlt unverhohlen mit seinen sinnlosen Taten - und scheint keinerlei Reue zu verspüren.

Dann geschieht das Unfassbare: Während des Gefangenentransports in eine andere Haftanstalt kommt es zu einer schweren Panne. An dessen Ende sind mehrere Menschen tot und Batic liegt schwer verletzt im Koma. Leitmayr muss ermitteln, was passiert ist - und ob ihn sein langjähriger Kollege möglicherweise belogen hat. Denn plötzlich steht Batic selbst unter Verdacht, die brutalen Morde begangen zu haben. Und die Beweislast gegen ihn ist mehr als erdrückend ... 

Ist Batic ein Serienkiller?

Zentral für diesen "Tatort" ist die Beziehung zwischen den beiden Kommissaren: Leitmayr muss Lüge von Wahrheit unterscheiden - ein schwieriges Unterfangen, dass ihn schon bald an seinem Partner zweifeln lässt. Ein wenig sentimental wird es, als Leitmayr seinem Partner am Krankenbett ein "Wenn's sein muss, schieb ich dich im Rollstuhl zum nächsten Tatort." zuflüstert. 

"Der Tod ist unser ganzes Leben" ist eine gelungene Fortsetzung, auch wenn es nicht so viel Blut benötigt hätte, um den Thriller spannend zu machen. Für einen hohen Gänsehautfaktor sorgt Schauspieler Gerhard Liebmann, der dem sadistischen Serienkiller ein Gesicht verleiht.

Löcher in der Logik

Ein paar Abstriche gibt es dennoch: Die ständigen Rückblenden zerren an den Nerven der Zuschauer und machen es schwer, der Handlung zu folgen. Auch passieren ständig unwahrscheinliche Zufälle, die den Plot ein wenig dünn werden lassen. An dieser Stelle hätten sich die Drehbuchautoren vielleicht auf das Wesentliche konzentrieren und dem "Tatort" somit mehr Substanz geben können. Der aufwühlende Thriller ist trotz dieser Schwächen aber absolut sehenswert - und für Fans der Kommissare Batic und Leitmayr ein Muss!  

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