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"Tatort" München: Tödliche Beziehungen

22.05.2017 - Nachdem das Münchener Ermittlerteam im letzten "Tatort" fast auseinanderbrach, stehen nun alle Zeichen auf Frühling: Ein eitler Frauenheld wird gleich zweier Morde verdächtigt!

  • Architekt Jacobi führt gleich mehrere Beziehungen auf einmal - wie schafft er das bloß?! © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik

    Architekt Jacobi führt gleich mehrere Beziehungen auf einmal - wie schafft er das bloß?! © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik Heiden

  •  © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik

    © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik Heiden

  •  © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik

    © BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH / Hendrik Heiden

Architekt Thomas Jacobi (Martin Feifel) ist ein Casanova, wie er im Buche steht: Charmant und attraktiv - erfolgreich im Beruf und in der Liebe. Plötzlich wird seine Geliebte jedoch ermordet aufgefunden. Die Kommissare Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Batic (Miroslav Nemec) nehmen Jacobi genauer unter die Lupe, doch der präsentiert ihnen ein lupenreines Alibi: Zur Tatzeit war er bei einer befreundeten Hausärztin.

Die Polizei ermittelt schließlich, dass Jacobi mehrere Liebesbeziehungen auf einmal führt - und nur eine seiner Frauen davon weiß. Nachdem auch die Hausärztin ermordet wird, avanciert der Architekt damit zum Hauptverdächtigen. Doch was ist sein mögliches Motiv?

"Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel" beschäftigt sich vor allem mit Beziehungen, die über das gesellschaftlich anerkannte Zweiermodell hinaus gehen. Alle schweben auf Wolke 7 - selbst die Ermittler: Batics Angebete ist jedoch verheiratet und belügt ihren Ehemann, um mit dem Kommissar ein paar schöne Stunden zu verbringen. Auch das Verhältnis zu Leitmayr scheint gekittet. Nachdem das Ermittlerteam in der letzten Episode fast auseinanderbrach, stehen nun alle Zeichen auf Versöhnung.

Drehbuchautoren und Regisseur versuchen, einen halbwegs soliden und verständlichen "Tatort" auf die Beine zu stellen. Das Konzept der Polyamorie soll im Mittelpunkt stehen - dabei handelt es sich bei Jacobis Beziehungen nicht einmal darum: Polyamorie bedeutet nämlich, dass alle Partner Bescheid wissen und damit einverstanden sind. Zudem fragt sich der Zuschauer mehr als einmal, wie der Architekt es geschafft hat, fünf Liebhaberinnen auf einmal zu haben, ohne dass ihm jemand auf die Schliche kam.

Am Ende wirkt die Story einfach zu unplausibel: Die Auflösung der beiden Mordfälle wirkt arg konstruiert und die Kommissare, im letzten "Tatort" noch höchstgradig depressiv, strotzen plötzlich nur so vor Lebensfreude. Eine richtige Erklärung dazu gibt es nicht. Einzig und allein Martin Feifel überzeugt in der Rolle des eitlen Casanovas, dessen 3D-Abbild zum Mordwerkzeug wird - das löst dann doch ein Schmunzeln aus.

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