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"Tatort" Niedersachsen: Die Zombies sind los?!

27.11.2017 - In Niedersachsen wird ein Iraner brutal ermordet. Die Ermittler Julia Grosz und Torsten Falke vermuten eine rechte Gewalttat. Doch in diesem "Tatort" ist nichts, wie es zunächst scheint...

  • "Zombie"-Kinder bedrohen Kommissarin Grosz (Franziska Weisz). © NDR / Christine

    "Zombie"-Kinder bedrohen Kommissarin Grosz (Franziska Weisz). © NDR / Christine Schroeder

Alles beginnt mit einem klassischen Mordfall: Der Iraner Arash Naderi (Hadi Khanjanpour) wird brutal umgebracht. Die Kommissare Julia Grosz (Franziska Weisz) und Torsten Falke (Wotan Wilke Möhring) ermitteln im ländlichen Niedersachsen. Schnell vermuten sie einen Akt rechter Gewalt. Doch als bekannt wird, dass Naderi vor seinem Tod mit den Bauern und Öko-Aktivisten der Gegend aneinandergeraten ist, nimmt der Fall eine viel größere Dimension an.

Die aggressiven Bauern planen Kampagnen gegen Fracking und Erdgasförderung. Was Naderi damit zu tun hatte? Er arbeitete als Fahrer für ein Erdgasunternehmen und kam dabei einem Umweltskandal auf die Spur. Auch sein Bruder (Sahin Eryilmaz) weiß Bescheid.

Giftige Fracking-Rückstände und kontaminiertes Wasser haben die Provinz zum Schauplatz eines Zombiefilms gemacht. Die Menschen: Allesamt kränklich und angriffslustig; die Kinder Soziopathen, die gerne auch mal zubeißen, wenn ihnen jemand zu nahe kommt.

Der Krimi "Böser Boden" zeigt eindrucksvoll, welche Folgen Profitgier haben kann und warnt vor den Schattenseiten von Fracking. Dennoch hätte der "Tatort" konsequenter entscheiden müssen, ob er nun Zombiestreifen oder Umweltkrimi sein will.

Gerade gegen Ende hin zollt "Böser Boden" Zombie-Großmeister George A. Romeros Tribut und driftet dabei vielleicht ein wenig zu sehr in Richtung Horrorfilm ab. 

Eines bleibt aber klar: Der Seuchenthriller schockiert. Aber fesselt er auch die Zuschauer? Was haltet ihr vom "Tatort" Niedersachsen?

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