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"Tatort" Weimar: Fluch oder Karma?

23.09.2019 - Für das Weimarer "Tatort"-Paar kommt es dicke: Kommissar Lessing wird des Mordes beschuldigt! Natürlich unternimmt Dorn da alles, um seine Unschuld zu beweisen.

  • Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) ermitteln auf eigene Faust.  © MDR / Wiedemann&Berg/Stephanie

    Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) ermitteln auf eigene Faust. © MDR / Wiedemann&Berg/Stephanie Kulbach

  • Verzweifelt versucht Lessing dem Gericht klar zu machen, dass Knopp schuldig ist. © MDR / Wiedemann&Berg/Stephanie

    Verzweifelt versucht Lessing dem Gericht klar zu machen, dass Knopp schuldig ist. © MDR / Wiedemann&Berg/Stephanie Kulbach

Lessing hat einen alten Fall aufgerollt und ist sich sicher, dass der Schrotthändler Harald Knopp vor 15 Jahren eine ältere Frau ermordet hat. Er soll bei ihr eingebrochen sein und ihre wertvolle Sammlung antiker Statuen gestohlen haben. Allerdings glaubt das Gericht seinem Alibi und er wird freigesprochen. Damit ist Lessing alles andere als einverstanden. Dieser Fall ist dann nur der Auftakt für einen weiteren Mord. Denn Knopp ruft Lessing an, und der findet den Verdächtigen nun selbst ermordet vor. Ausgerechnet mit Lessings eigener Dienstwaffe wurde Knopp erschossen.

Ermittler Lessing unter Verdacht

Sonderermittlerin Eva Kern (Nina Proll) übernimmt den Fall und steckt Lessing in Untersuchungshaft. Da ist Partnerin Dorn natürlich außer sich und möchte die Unschuld ihres Mannes beweisen. Dass sie wegen Befangenheit vom Fall abgezogen wird, interessiert sie dabei nicht. Es scheint alles recht verworren in diesem Fall. Alles dreht sich um eine Statue, die seit den 60ern als verschwunden galt und einige Millionen wert sein soll. Doch Knopps Witwe ist sich sicher, dass die Statue verflucht ist. Denn seit ihr Mann ihr die Statue geschenkt hat, ist dem Paar ein Unglück nach dem anderen widerfahren. Ist das nun Karma - oder ist die Statue tatsächlich verflucht?

Als ihr Chef ihnen die Chance zur Flucht gibt, hauen Dorn und Lessing ab und finden endlich heraus, wer Knopp wirklich ermordet hat. Typisch Weimar-"Tatort", fliehen sie dabei in einem langsamen Winzauto auf drei Rädern.

"Tatort" Weimar: Skurrile Szenen am Theater

Der Bruder Knopps arbeitet am Theater und seine Frau, die eigentlich eine angesehene Schauspielerin werden wollte, muss dort als Eisberg im "Titanic"-Stück auftreten. Sie hat sich kurzerhand an den armen Lupo herangemacht, der natürlich mal wieder gar nichts kapiert und froh ist, endlich eine Freundin zu haben. Dass diese Rolle allerdings mit Katharina Marie Schubert besetzt wurde, ist ein wenig unglücklich. Nicht weil Schubert hier fehlbesetzt wirkt, ganz im Gegenteil. Wie immer spielt sie großartig und sorgt für einige komische Szenen, wenn sie etwa vom Krankenwagen aus noch um Beifall für ihre "Performance" heischt. Aber gerade sah man sie gerade erst in der Hauptrolle in "Falscher Hase", wo sie eine Sportschützin spielte. In "Die harte Kern" sagt sie zu ihrem Mann, er wisse doch, dass sie nicht schießen könne. Das ist als Verweis ganz witzig, könnte aber einige Zuschauer verwirren. Immer die gleiche Schauspielerin als Täterin wirkt dann doch etwas eintönig.

Vom Weimarer "Tatort" erwartet man nicht viel Realitätsnähe, dafür witzige Dialoge und absurde Fälle. Einige Zuschauer lieben es, andere hassen es. Aber wenn man beim "Tatort" Weimar einschaltet, weiß man, was man bekommt. Da kann "Die harte Kern" überzeugen, auch wenn der Film nicht mit der Weimarer Western-Folge mithalten kann, ist er durchaus unterhaltsam.

Übrigens kann man gerade auf der ARD-Website die verfluchte Statue aus dem "Tatort" gewinnen. Wer traut sich?!

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