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"Tatort" Wien: Österreichische Politik verwickelt in Waffengeschäfte

14.01.2019 - Im neuen Wiener "Tatort: Wahre Lügen" scheint der Fall einer ermordeten Journalistin mit dem historischen, unaufgeklärten Tod eines Ministers zusammenzuhängen.

  • Im Wolfgangsee wird ein Auto mit Leiche gefunden. © ARD Degeto/ORF/Cult Film / Petro

    Im Wolfgangsee wird ein Auto mit Leiche gefunden. © ARD Degeto/ORF/Cult Film / Petro Domenigg

  • Von der Politik bekommen die Ermittler keine Hilfe. © ARD Degeto/ORF/Cult Film / Petro

    Von der Politik bekommen die Ermittler keine Hilfe. © ARD Degeto/ORF/Cult Film / Petro Domenigg

Ein Mordfall im Salzkammergut gibt den Wiener "Tatort"-Ermittlern Rätsel auf. Aus dem Wolfgangsee wird ein Auto gezogen, darin die Leiche einer Journalistin. Ihre letzte Recherche über illegale Waffengeschäfte scheint mit dem nie aufgeklärten Mord an einem Minister zusammenzuhängen.

Den Fall des Ministers gab es wirklich. 1981 kam der ehemalige Verteidigungsminister Karl Lütgendorf unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben. Zuvor war er wegen Verwicklung in illegale Waffengeschäfte zurückgetreten. Lütgendorf war in seinem Auto mit einem Schuss in den Mund tot aufgefunden worden. Für die Polizei stand schnell fest, dass es ein Selbstmord war, doch daran gibt es bis heute Zweifel. Diesen realen Fall müssen die "Tatort"-Kommissare Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) nun wieder aufrollen. Denn die ermordete Journalistin recherchierte auch zu Lütgendorf. Doch mit ihren Nachforschungen stoßen die Ermittler auf Abwehr. Niemand scheint daran interessiert, den alten Fall aufzuklären. Am Fall der alten Waffengeschäfte des Politikers will keiner rühren. 

Auch der Chef der Kommissare will keine Informationen einholen und dann blockt auch noch die Chefin der Inneren Sicherheit alle Ermittlungen ab. Ihr Assistent ähnelt sicher nicht zufällig dem österreichischen Präsidenten Sebastian Kurz. Die österreichische Politik, verwickelt in Waffengeschäfte. Das ist ein spannender Stoff, visuell umgesetzt wie ein Agenten-Thriller, musikalisch untermalt mit Miles Davis und Mozart.

Inhaltlich ist der Film leider etwas überfrachtet und die Auflösung ist dann doch etwas abstrus ausgefallen. Ein spannender Fall, der gekonnt Fakten und Fiktion verwebt ist "Wahre Lügen" aber allemal.

 

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