Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

"The Voice of Germany"-Auftakt: So schlug sich der neue Coach

19.10.2018 - Michael Patrick Kelly ist der "Neue" in der Jury von "The Voice of Germany". Schafft es der ehemalige Kelly-Family-Teenieschwarm die Fußstapfen seines Vorgängers Samu Haber auszufüllen?

  • Michael Patrick Kelly ist auf der Bühne voll in seinem Element. Foto: Andreas Arnold © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Patrick Kelly ist auf der Bühne voll in seinem Element. Foto: Andreas Arnold © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gestern ging die Suche nach der besten Stimme Deutschlands in die achte Runde: "The Voice of Germany" ist wieder da! Und mit Beginn der neuen Staffel ist auch der Kampf der Coaches wieder eröffnet!

Neben den "TVOG"-Urgesteinen Smudo und Michi Beck von "Die Fantastischen Vier", Hitkünstler Mark Forster und Soul-Pop-Superstimme Yvonne Catterfeld nahm in diesem Jahr erstmals Michael Patrick Kelly auf einem der roten Drehstühle Platz.

Der erfolgreiche Singer-Songwriter hat große Fußstapfen zu füllen: Sein Vorgänger Samu Haber, Frontmann der Rockband Sunrise Avenue, gehört zu den beliebtesten "The Voice"-Coaches aller Zeiten. Kann Paddy da mithalten?

Die Meinung der Zuschauer: Jein! Tatsache ist: Der ehemalige Kelly-Family-Liebling schlug sich wacker und bot dem stets angeknipsten Mark Forster tapfer die Stirn. Der 40-Jährige ist einfach grundsympathisch und beeindruckte sogar seine Mitstreiter durch seine Freundlichkeit und Bescheidenheit. Auch wenn er sich an bissigen Sprüchen versuchte, blieb er dabei nett und nicht überheblich. Besonders gut klappte das Zusammenspiel mit Alleinunterhalter Forster: Die beiden kennen und schätzen sich seit "Sing meinen Song"-Zeiten; man spürt: Zwischen den beiden stimmt die Chemie; die beiden Musiker sind voller Respekt füreinander. Da traut sich Kelly auch mal, die ein oder andere freche Zote zu reißen.

Noch wirkt der "Neue" in der "The Voice"-Runde noch etwas steif; seine Rolle in der Jury hat er noch nicht ganz gefunden. Was ihm an Schlagfertigkeit und Biss fehlte, machte er durch häufige musikalische Einlagen wett: Mal schmetterte er eine rockige Nummer von Lenny Kravitz, um ein Talent in sein Team zu holen, dann sang er prompt ein Duett mit einer begehrten Kandidatin. Die Bühne ist Kellys Terrain - hier fühlt er sich merklich wohl! "Stadion-Paddy", witzelte Forster.

All diese vermeintlich spontanen Auftritte wirkten allerdings noch ein bisschen einstudiert. Manche Zuschauer spotteten schon, Michael Patrick habe mehr Zeit auf der Bühne verbracht als die Kandidaten.

Es ist schwierig, den charmanten Samu zu ersetzen. Doch Paddy Kelly versucht nicht, den coolen Finnen nachzuahmen sondern bleibt sich selbst treu. Ob er in den nächsten Folgen noch weiter auftauen und uns alle überraschen wird? Wir sind gespannt!