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1000. "Tatort"-Folge: Horrorfahrt im Taxi

14.11.2016 - Kommissare Borowski und Lindholm steigen nichtsahnend in ein Taxi und müssen schon bald um ihr Leben fürchten. Ein packendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt!

  • Packendes Kammerspiel: Die 1000. "Tatort"-Folge. © NDR /

    Packendes Kammerspiel: Die 1000. "Tatort"-Folge. © NDR / Meyerbroeker

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Bei einem mehr als öden Weiterbildungsseminar treffen die Kommissare Borowski und Lindholm auf ihren nervigen Kollegen Affeld. Zusammen steigen die drei in ein Taxi - nichtsahnend, mit was für einem Fahrer sie es zu tun haben. Gestatten: Rainald Klapproth, Ex-Elitesoldat, traumatisiert und psychisch am Ende. Affeld landet schließlich mit gebrochenem Genick im Kofferraum und Klapproth nimmt Borowski und Lindholm als Geiseln.

Der dramatische Auftakt zu einem packenden Katz-und-Maus-Spiel, das sicherlich zu den Highlights der 1000. "Tatort"-Folge gehört. Alle drei Insassen manipulieren sich mehr oder weniger gegenseitig, schließlich steht ihr eigenes Überleben auf dem Spiel. Die Kommissare starten schließlich einen verzweifelten Fluchtversuch, der Wagen überschlägt sich, und in einem nahegelegenden Wald kommt es zum Showdown...

Florian Bartholomäi (schon zum zwölften Mal beim "Tatort" dabei) brilliert als psychotischer Taxifahrer, der - traumatisiert durch seine Kriegserfahrungen in Afghanistan - den Bezug zur Realität verloren zu haben scheint. Clever, wie man hier auf ein brisantes Thema aufmerksam macht: Der friedliche Alltag Zuhause ist für Ex-Soldaten nicht immer einfach zu bewältigen, manchmal sogar unmöglich.

Unnötig dagegen wirkten die Rückblenden in die Kindheit von Borowski und Lindholm, weil sie das Kammerspiel unnötig unterbrachen. Ebenso fragwürdig, dass Borowski den Elitesoldaten ausgerechnet mit Kekskrümeln ausschalten will - obwohl dies durchaus zur allgemeinen Belustigung beitrug. "Tatort: Taxi nach Leipzig" heimste aufgrund des packenden Katz-und-Maus-Spiels viel Lob ein - aber auch so manche Kritik, vor allem aufgrund des fast schon pathetischen Endes. Bei den Zuschauern sorgte die Jubiläumsfolge für unterschiedliche Meinungen: Manche fanden ihn spannend, andere wiederum vorhersehbar und langweilig. Aber wie schon ein Zuschauer treffend feststellte: Auch über den 1000. "Tatort" kann man noch streiten. So gehört sich das.

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