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And the winner is ... – Oscar 2019 – was erwartet uns?

08.01.2019 - Die Oscarverleihung hat in den letzten Monaten schon Aufsehen erregt. Noch sind keine Nominierungen genannt, doch der Trubel rund um die Moderation brachte die bald stattfindende Verleihung längst in die Schlagzeilen. Dennoch ist es natürlich weniger von Interesse, wer durch die Veranstaltung führt. Viel wichtiger ist, wer am Ende gute Chancen hat, mit dem Objekt der Begierde die Hallen zu verlassen. Wie sieht es da aus? Ein Indiz sind immer die vorher stattfindenden Golden Globes, die auch schon mit Nominierungen aufwarten können. Dieser Artikel schaut einmal hinter die Kulissen und blickt in die Glaskugel für das Jahr 2019.

  • Wenn die Oscars anstehen, ist das Rätselraten vorher immer groß - wer bekommt die begehrten Preise und wer geht trotz großer Hoffnung am Ende leer aus? © pixabay.com / PhotoMixCompany (CC0-Lizenz)

    Wenn die Oscars anstehen, ist das Rätselraten vorher immer groß - wer bekommt die begehrten Preise und wer geht trotz großer Hoffnung am Ende leer aus? © pixabay.com / PhotoMixCompany (CC0-Lizenz)

  • Wer wird in diesem Jahr einen der begehrten Filmpreise erhalten? Es gibt viele aussichtsreiche Kandidaten. © pixabay.com / Dwilliams (CC0-Lizenz)

    Wer wird in diesem Jahr einen der begehrten Filmpreise erhalten? Es gibt viele aussichtsreiche Kandidaten. © pixabay.com / Dwilliams (CC0-Lizenz)

Aussichtsreichste Filme

Die Oscars in den Hauptkategorien sind natürlich die wichtigsten Auszeichnungen. Hierzu zählen selbstverständlich die großen Filme. Und da gibt es durchaus einige Kandidaten, wie schon die Kandidaturen der Golden Globes und SGA zeigen:

BlacKkKlansman - die Geschichte erzählt von dem schwarzen Polizisten Ron Stallworth, der im Jahr 1979 den rassistischen Ku-Klux-Klan unterwanderte. Stallworth selbst war der erste schwarze Polizist seiner Einheit. Der Film spielt zu der Zeit, wo Mitglieder des Klans hohe politische Posten besetzten. Als der Klan nach neuen Mitgliedern sucht, bewirbt sich Stallworth und wird eingeladen. Mithilfe des Undercoveragenten Flip schafft er die Unterwanderung. In den Hauptrollen des Films spielen John David Washington (Stallworth), Adam Driver (Flip) und Topher Grace (David Duke).

Bohemian Rapsody - das ist die Geschichte rund um die britische Kultband Queen. Zusammen mit den lebenden Mitgliedern der Band entstand diese Film-Biographie, die eindrucksvoll die fünfzehn Jahre der Band nachspielt. In der Hauptrolle befindet sich Rami Malek, der keinen anderen Posten übernahm, als die Rolle Freddy Mercurys. Malek ist gleichzeitig ein heiß gehandelter Oscar-Kandidat.

A Star is Born - das romantische Musikdrama zeigt die Geschichte der Countrysängerin Ally, die von Lady Gaga gespielt wird. Ally trifft im Laufe des Films auf den Countrystar Jackson und beginnt mit ihm eine Beziehung. Doch während sich seine Karriere auf Talfahrt befindet, kommt ihre erst richtig in Schwung.

A Quiet Place - das Horrordrama spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der sich eine Familie gegen Monster mit außergewöhnlichen Hörfähigkeiten behaupten und verstecken muss.

Zusätzlich dürften natürlich Black Panther und Beale Street Chancen haben, wie ein Sprecher von TV Spielfilm mitteilte.

Haupt- und Nebendarsteller

Während die Filmhauptkategorie natürlich für ein Studio, aber auch für alle Mitwirkenden wichtig ist, sind die Oscars für Haupt- und Nebendarsteller freilich die persönlichen Auszeichnungen. Rund um die Auszeichnung des besten Hauptdarstellers ist zwar noch nicht viel Namentliches bekannt, dafür sorgte diese Kategorie bereits im Vorfeld für Aufregung. Unter dem Hashtag #Oscarssowhite wurde deutlich mokiert, dass zwar kein Schauspieler feststünde, aber sicher wieder dessen Hautfarbe. Wie auch die Vermutungen auf den Oscar beweisen:

Christian Bale - er hat mit seiner Rolle in »Vice« exzellente Chancen auf den Oscar.

Bradley Cooper - seine Performance in »A Star is Born« bietet ihm durchaus das Sprungbrett für den Titel.

Ryan Gosling - diese Nominierung für »Aufbruch zum Mond« scheint nahezu sicher.

Viggo Mortensen - passend zum Rassismusthema könnte seine Nominierung stehen. Sein Rassismusdrama »Green Book« steht definitiv mit auf einigen Listen.

Rami Malek - seine Performance als Freddy Mercury gibt ihm die besten Aussichten für einen Oscar.

Trotz der Hautfarbe dieser Namen gibt es Hoffnungen. Denn John David Washington muss, so die Jury denn will, für seine Rolle in »The BlacKkKLansman« eigentlich geehrt werden.

Und bei den weiblichen Schauspielern? Da stehen folgende Namen zur Debatte:

Lady Gaga - für »A Star is Born«.

Olivia Coleman - hier könnte eine Nominierung für ihre Rolle in »The Favourite« anstehen.

Glenn Close - ihre Rolle in »The Wife« gibt Hoffnung.

Weitere Preise

Und wie sieht es mit den weiteren Oscars aus, die traditionell vergeben werden? Ein Überblick:

Best Director - hier könnte Bradley Cooper erneut für »A Star is Born« absahnen. Seine Konkurrenz ist jedoch groß, denn auch Spike Lee (The BlacKkKlansman) hat gute Chancen.

Best Visual Effects - es gab im letzten Jahr etliche Filme aus dem Hause Marvel, da ist es kaum verwunderlich, wenn auch diese Streifen für den Oscar infrage kommen. »Avengers: infinity War« zählt unbedingt dazu. Und falls es der Film nicht schafft, hat Marvel noch »Ant-Man and the Wasp« im Programm.

Best Original Score - etliche Filmfans wissen: Der Score entscheidet darüber, ob ein Film wirklich etwas taugt. Und hier könnte der Horrorstreifen »Annihilation« durchaus einen Oscar erhalten. Auch »BlacKkKlansman« hat in diesem Punkt eine Chance.

Best Costume Design - Black Panther ist ganz oben, gefolgt von »The Ballad of Buster Scruggs«.

Die »kleinen« Oscars sind so zahlreich, dass es fast unmöglich ist, sie aufzuzählen. Wer gerade bei »Best Costumes« aufschreit, dass »Phantastische Tierwesen« nicht dabei sind: Der Streifen kam recht spät raus, zudem fällt er in die Filmkategorie, die bei den Oscars nahezu immer ignoriert wird.  Es bleibt also abzuwarten, wer hier am Ende das Rennen macht.

Fazit - es kann spannend werden, oder nicht

Die Oscars machten in diesem Winter bislang eher insofern auf sich aufmerksam, dass es mediale Proteste und absolute Krisen rund um den Host gab – und gibt. Aktuell hatte Kevin Hart kurzfristig seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt, steht gerade jetzt aber nach etlichen Hassangriffen in den sozialen Medien nicht mehr zur Debatte. Momentan ist also die Spannung, wer das Event überhaupt moderiert, fast spannender – und lustiger – als die eigentliche Verleihung, über deren Namen noch immer nur gemutmaßt werden kann. Es dürfte also durchaus noch spannend werden. Und, wer weiß, vielleicht ist die größte Ankündigung nicht »The Oscar Goes to ...« sondern »Our host is ...«?

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