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Brutaler "Polizeiruf" schockt die Zuschauer

20.08.2018 - Ein Krimi, der zugleich abstößt und fesselt: Hanns von Meuffels kämpft in seinem vorletzten Münchner "Polizeiruf 110" nicht nur gegen eine Gruppe gewalttätiger Jugendlicher, sondern auch gegen den Verfassungsschutz.

  • Farim Koban (Jasper Engelhardt) neben Hauptkommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt, r). © BR / X Filme Creative Pool Entertainment GmbH / Hagen

    Farim Koban (Jasper Engelhardt) neben Hauptkommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt, r). © BR / X Filme Creative Pool Entertainment GmbH / Hagen Keller

Hanns von Meuffels (Matthias Brandt) allein auf weiter Flur: Vier Jugendliche schlagen und treten brutal auf einen Mann muslimischer Herkunft ein. Der Syrer soll ein Mädchen belästigt haben. Wenig später stirbt er an seinen schweren Verletzungen.

Die vier jungen Männer zeigen sich komplett unempfänglich für Drohungen und auch für gutes Zureden. Von Reue keine Spur. Einer der Täter, Halbiraner Farim (Jasper Engelhardt) wird schon bald aus der U-Haft entlassen und durch den Verfassungsschutzmitarbeiter Peter Röhl (Joachim Król) als V-Mann angeworben.

von Meuffels will die Vorgänge um die Freilassung von Farim zu hinterfragen und versucht, einen Draht zu ihm zu finden. Dabei gerät er zwischen gefährliche Halbwahrheiten und muss schnell feststellen, dass er in diesem Fall ganz auf sich allein gestellt ist. "Eines Tages wird Ihnen das alles um die Ohren fliegen", resümiert von Meuffels matt gegenüber Röhl. Und es klingt schon fast ein bisschen nach Abschied...

"Das Gespenst der Freiheit", der vorletzte "Polizeiruf 110" aus München mit Matthias Brandt als Kommissar Hanns von Meuffels, läutet den Abschied einer Krimi-Kultfigur ein. "Das Gespenst der Freiheit" schockt mit expliziter Gewaltdarstellung, einer heftigen Sexszene und Bildern, die einen nicht mehr loslassen. Dieser "Polizeiruf" ist das Gegenteil eines Feel-Good-Films - und damit wahrscheinlich erschreckend realitätsnah.

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