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Diskriminierung bei "Dance Dance Dance"? Jetzt sprechen die Betroffenen

07.09.2017 - Wurde bei den Dreharbeiten zur RTL-Tanzshow "Dance Dance Dance" eine Zuschauerin mit Down-Syndrom diskriminiert? Das sagen die Betroffenen dazu.

  • Die Kandidaten der Nachtanz-Show "Dance Dance Dance". © MG RTL D / Marie

    Die Kandidaten der Nachtanz-Show "Dance Dance Dance". © MG RTL D / Marie Schmidt

Skandal bei der RTL-Tanzshow "Dance Dance Dance": Eine Zuschauerin behauptete beobachtet zu haben, wie sich eine Frau (bzw. nach neuem Informationsstand soll es sich um zwei Frauen gehandelt haben) mit Down-Syndrom im Studiopublikum an den Rand setzen musste. Eine Mitarbeiterin soll anschließend gesagt haben, dass niemand so etwas im Fernsehen sehen wolle. Diskriminierung? RTL wollte der Sache auf den Grund gehen. Und auch der Kölner "Express" hat nachgeforscht und bei den Betroffenen aus Euskirchen nachgefragt.

Bernd Milz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Euskirchen, bekräftigt, dass sowohl die beiden Frauen mit Down-Syndrom als auch ihre Betreuerin, die sie zur Show-Aufzeichnung begleitete, nichts Diskriminierendes mitbekommen haben sollen. Demnach habe man sie aus Sicherheitsgründen näher am Ausgang platziert. Von den Sprüchen der Mitarbeiterin haben sie nichts mitbekommen. Sie haben Milz glaubhaft versichert, dass sie sehr nett behandelt wurden und viel Spaß an der Show hatten. Dennoch fordert Milz natürlich Konsequenzen, wenn sich die Vorwürfe, die via Facebook erhoben wurden, doch bewahrheiten.

RTL untersucht den Vorfall weiterhin. Sprecherin Anke Eickmeyer versichert dem "Express": "Sollte sich herausstellen, dass ein Mitarbeiter sich diskriminierend zu den Gästen geäußert hat, wird er oder sie nicht mehr für RTL arbeiten."

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