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Katharina Thalbach Ehrenpreisträgerin des Filmkunstfests

01.02.2019 - Schwerin (dpa/mv) - Die Film-, Theater- und Fernsehschauspielerin Katharina Thalbach ist die diesjährige Ehrenpreisträgerin des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern. Thalbach sei eines der markantesten und vielseitigsten Gesichter des deutschen Films, erklärte Festivalleiter Volker Kufahl am Freitag in Schwerin. Der Preis mit dem Namen «Goldener Ochse» soll am 4. Mai während des diesjährigen Filmkunstfestes bei der Preisträger-Gala im Großen Saal des Mecklenburgischen Staatstheaters überreicht werden. Zuvor hatte der NDR berichtet.

  • Die Schauspielerin Katharina Thalbach. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Schauspielerin Katharina Thalbach. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Mit Katharina Thalbach ehren wir in diesem Jahr eine großartige Charakterschauspielerin für ihre schauspielerischen Verdienste um die Filmkultur», erklärte Kufahl. «Sie haucht sowohl ihren großen als auch den kleinen Rollen eine Lebendigkeit ein, die ihresgleichen sucht.» Stärke und Verletzlichkeit lägen in ihrem Spiel immer nahe beieinander. Thalbach könne auf eine beeindruckende gesamtdeutsche Karriere im Film und auf der Bühne zurückblicken.

Katharina Thalbach wurde 1954 geboren und ist die Tochter der DDR-Schauspielerin Sabine Thalbach und des Schweizer Regisseurs Benno Besson. Nach erfolgreichen Defa-Filmen, wie «Die Leiden des jungen Werther» in der Regie von Egon Günther aus dem Jahr 1976, verließ Thalbach im selben Jahr die DDR aus Protest gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Dichter und Autor Thomas Brasch, übersiedelte sie nach West-Berlin. Schnell fasste sie dort künstlerisch Fuß. Sie spielte unter anderem in Volker Schlöndorffs «Die Blechtrommel». Auch nach der Wende blieb sie präsent und feierte Publikumserfolge, etwa in dem Kinderfilm «Hände weg von Mississippi» von Detlef Buck.

Das 29. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern will Thalbach vom 30. April bis 5. Mai in einer Hommage mit sechs ihrer wichtigsten Filme würdigen.

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