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Überlebenskampf in Sibirien: Extrem-TV aus Russland

06.01.2017 - Minus 40 Grad Celsius, die einsame Taiga, allein auf sich gestellt: Eine Survival-Show, bei der alles erlaubt ist - das haben jedenfalls westliche Medien berichtet. Doch stimmen diese Behauptungen?

  • Mit "Game 2: Winter" plant Russland derzeit eine neue Survival-Show. © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mit "Game 2: Winter" plant Russland derzeit eine neue Survival-Show. © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Große Aufregung um eine neue TV-Show aus Russland: In "Game 2: Winter" sollen die Teilnehmer Medienberichten zufolge im einsamen Sibirien ums nackte Überleben kämpfen! Die Kandidaten würden sogar von einer russischen Eliteeinheit trainiert und mit Messern, nicht aber Schusswaffen, ausgestattet. Später würden sie in der Wildnis ausgesetzt und müssten dort alleine zurechtkommen.

Rund 2.000 Kameras sollen angeblich alles verfolgen, jeder Teilnehmer trüge zudem eine eigene Mini-Cam mit sich. Die Kandidaten müssen mindestens 18 Jahre alt und psychisch gesund sein - die Nationalität sei egal. Für Notfälle gebe es zwar einen "Panikkopf" - doch betont wurde, dass es bis zu 30 Minuten dauern kann, bis Hilfe in Form eines Helikopters eintrifft. Los ginge es im Juli 2017.

Westliche Nachrichtenseiten haben sich sofort auf die Show-Idee gestürzt, sogar Vergleiche mit der bekannten Buchreihe "Hunger Games" wurden gezogen. Manche berichteten sogar, in der Sendung sei alles erlaubt, sogar Mord und Vergewaltigung - und zitierten dabei die "Siberian Times". Die Kandidaten müssten vor Showbeginn versichern, alleine für sich verantwortlich zu sein, die Produktionsfirma würde nicht haften. Bei Straftaten werde aber sofort die Polizei gerufen, schließlich würden die gängigen Gesetze der russischen Föderation gelten.

Alles Quatsch, meint dagegen Organisator Jewgeni Pjatkowski - laut ihm gelten bei "Game 2: Winter" dieselben Regeln wie in anderen Realityformaten ("Big Brother" & Co) auch! Keiner habe ihn nach eigener Aussage angerufen und nachgefragt, ob die skurillen Berichte stimmen. Stattdessen haben viele Nachrichtenseiten die Show als rechtsfreien Raum beschrieben und angebliche Hungerspiel-ähnliche Szenen angeprangert.

Übrigens: Wer Lust hat, bei der Show teilzunehmen, muss sich entweder in einem Online-Contest bewerben oder 10 Millionen Rubel (ca. 155.000 Euro) zahlen.

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