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Reichsbürger-"Tatort" aus München: Top oder Flop?

04.06.2018 - Der letzte "Tatort" vor der Sommerpause: Die bayerischen Ermittler Leitmayr und Batic haben es im niederbayrischen Grenzgebiet mit einer Gruppe von Aussteigern zu tun.

  • Die Kriminalhauptkommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) stehen vor dem verschlossenen Eingangstor zum "Freiland"-Gelände. © BR / Hendrik Heiden/Claussen+Putz Filmproduktion

    Die Kriminalhauptkommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) stehen vor dem verschlossenen Eingangstor zum "Freiland"-Gelände. © BR / Hendrik Heiden/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH

Tod eines Münchner Reichsbürgers: Florian Berg wird mit aufgeschlitzten Pulsadern in der Badewanne aufgefunden. Wie ein Suizid soll es aussehen - doch die Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) lassen sich nicht so leicht hinters Licht führen.

Die Spur im Mordfall führt sie ins knapp sechs Autostunden entfernte Traitach, ein Ort im niederbayrischen Grenzgebiet. Auf einem alten Hof lebt hier eine Gruppe von Aussteigern, die sich von der Bundesrepublik losgesagt haben.

Unter ihrem Anführer Ludwig Schneider (Andreas Döhler) arbeiten die Freiländer in einem Callcenter, in dem Deutsche, die mit den Behörden der "sogenannten" BRD Probleme haben, Unterstützung und Ratschläge bekommen können. Auch Florian gehörte zu dieser Gruppierung; war für die Buchhaltung der Freiländer zuständig - bis ein heftiger Krach zum Bruch zwischen ihm und Ludwig führte und Florian zurück zu seiner Mutter nach München zog.

Seine Mutter, die ihren Sohn tot in der Wanne auffinden musste, beschuldigt Ludwig und die Freiländer. Doch es gibt eine Ungereimtheit: Die Tatwaffe ist verschwunden! Wenn alles auf einen Selbstmord hindeuten sollte, warum wurde der Gegenstand, mit dem Florian verletzt wurde, nicht am Tatort platziert?

Die Befragungen von Ludwig und seinen Leuten führen die Ermittler nicht weiter. Dennoch beschließen sie, im Gasthaus "Zum alten Eber" vor Ort zu nächtigen. Den Gasthausbesitzer Alois (Peter Mitterrutzner) verbindet eine geschäftliche Beziehung mit Ludwig - und ein Geheimnis...

Die Freiländer sprühen nur so vor Feindseligkeit gegenüber den Ermittlern. Kooperieren mit dem Staat will hier keiner. Am Ende entpuppt sich der Mord tatsächlich als Suizid. Doch was hat Reichsbürgerin Lene (Anja Schneider) damit zu tun?

"Freies Land", der neue "Tatort" des Münchner Duos Batic und Leitmayr, entwickelt sich von der ulkigen Provinzkomödie zum spannenden Krimi mit tollen Bildern. Groteske Szenen schicken die Zuschauer in eine skurrile Parallelwelt, die ein völlig anderes Lebensmodell aufzeigt.

Malerisch triste Kulissen, fantastische Darstellen (allen voran die kultigen Dorfpolizisten Sigi Zimmerschied und Konstantin Moreth) und zahlreiche surreale Momente: "Freies Land" bietet trotz des schwierigen Themas beste Unterhaltung für "Tatort"-Fans. Wie hat euch der Krimi gefallen?

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