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Schreck lass nach: War das der mieseste "Tatort" aller Zeiten?

27.02.2017 - "Babbeldasch" serviert den Zuschauern Improvisation statt Drehbuch: Lena Odenthal muss dabei im Fall einer ermordeten Theaterleiterin ermitteln - und begegnet dem Opfer im Traum. Für viele Zuschauer der mieseste "Tatort" aller Zeiten!

  • Improvisation statt Drehbuch: "Tatort: Babbeldasch" polarisiert die Zuschauer! © SWR / Martin

    Improvisation statt Drehbuch: "Tatort: Babbeldasch" polarisiert die Zuschauer! © SWR / Martin Furch

  •  © SWR / Martin

    © SWR / Martin Furch

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    © SWR / Martin Furch

Schon lange hat kein "Tatort" mehr so sehr polarisiert wie "Babbeldasch"! Die Idee dahinter klingt originell: Es gibt kein Drehbuch, daher muss der Cast größtenteils improvisieren. Um das ganze so authentisch wie möglich aussehen zu lassen, werden zusätzlich noch ein paar Laiendarsteller engagiert. Schwupps, fertig ist das "Tatort"-Experiment!

Genauso kurios wirkt auch die Handlung: Theaterleiterin Sophie Fettèr (Malou Mott) wird tot hinter den Kulissen aufgefunden. Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) ermittelt, nachdem ihr die Ermordete im Traum begegnet ist. Die Aufklärung des Falls gestaltet sich allerdings schwierig, denn es gibt gleich mehrere Verdächtige - und jeder Einzelne von ihnen hat ein starkes Motiv.

Experiment gescheitert?

Regisseur Axel Ranisch hat das erste Mal einen "Tatort" inszeniert und dabei die Grenzen des Formats gesprengt. Dank der improvisierten Handlung wirkt der Krimi so authentisch wie nie, das loben auch die Kritiker. Viele Zuschauer reagieren dagegen entsetzt, die Polit-Talkshow "Anne Will" twittert "Wir brauchen nach diesem #tatort ne Pause." und die "BILD"-Zeitung bezeichnet "Babbeldasch" sogar als schlechtesten Tatort aller Zeiten.

Selten wurde im Netz so heftig debattiert wie bei diesem Fall aus Ludwigshafen. Leider fehlt der Episode ein funktionierendes Gesamtkonzept, auch die Handlung überzeugt nicht immer. Zudem enttäuschten die Quoten, nur 6,35 Millionen Zuschauer schalteten gestern ein. Trotzdem polarisiert das ungewöhnliche Experiment - und eine Fortsetzung ist schon beschlossene Sache: Der nächste Impro-"Tatort" wird 2018 über die TV-Bildschirme flattern ...

Übrigens: Wer glaubt, dieser "Tatort" habe durch Laiendarsteller und fehlendem Drehbuch an Produktionskosten gespart, liegt falsch - "Babbeldasch" soll sogar mehr als die üblichen 1,395 Millionen Euro gekostet haben, wie die "BILD"-Zeitung berichtet!

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