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Schroffer Ton bei "The Voice"

16.09.2019 - Mit dem Einzug von Sido bei "The Voice of Germany" ist der Ton der Sendung rauer geworden. Die Jury zickt sich gegenseitig an und Sido kritisiert Kandidaten heftig. Wird der Ton bei der Show immer rauer?

  • Der Ton bei "The Voice" wird rauer. Sogar Mark Forster teilte bei den 2. Blind Auditons ordentlich gegen Mit-Jurorin Alice Merton aus. © picture alliance/dpa / Britta

    Der Ton bei "The Voice" wird rauer. Sogar Mark Forster teilte bei den 2. Blind Auditons ordentlich gegen Mit-Jurorin Alice Merton aus. © picture alliance/dpa / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

"The Voice" war immer dafür bekannt, mit seinen Kandidaten wesentlich freundlicher umzugehen, als es Dieter Bohlen bei "DSDS" zu tun pflegt. Um die Kandidaten für sich zu gewinnen, überschlagen sich die Juroren normalerweise mit Lob. Gegenseitig gibt es zwar mal kleine Sticheleien, wenn um die Kandidaten gekämpft wird, aber das war es auch schon. Die Zuschauer waren von der Show eine kuschelige Atmosphäre gewöhnt. Kritik gab es selten. Kandidaten die keinen der Juroren zum Umdrehen bewegen konnten, wurden zwischendurch sogar komplett ignoriert. Doch das hat sich jetzt geändert.

Neu-Juror und Skandal-Rapper Sido fiel schon in der ersten Sendung damit auf, dass er Kandidaten auch mal kritisierte und ihnen seine ehrliche Meinung sagte. Nun hatte er es allerdings mit einer Kandidatin zu tun, die sich das nicht so einfach gefallen ließ. Laura konnte die Jury mit ihrem Gesang so gar nicht überzeugen. Dass sie nicht mal den Grund dafür wusste, gefiel Sido gar nicht. Doch Laura rechtfertigt sich mit ihrer Nervosität. Jeder hätte mal klein angefangen, gab sie zu bedenken. Das bescherte ihr Applaus vom Publikum und Jurorin Alice Merton stimmte mit ein. Da war Sido dann plötzlich ganz zahm.

Allerdings war Sido nicht der einzige mit harten Worten in der Sendung. Als Alice Merton einen Rapper, um den sich die drei anderen Juroren streiten, überzeugen will, dass Sido der richtige Coach für ihn ist, ist sind Rae und Mark nicht begeistert. "Alice Merton, du hältst jetzt mal die Schnauze!", rief Mark, als Alice meinte, dass es führ Kandidaten Tyrone gar keine andere Wahl gäbe, als zu Sido zu gehen. "Kannst du aufhören, uns alle kaputt zu machen?", kommt es dann auch noch von Rae Garvey. Alice bleibt dabei, dass der Rapper bei Sido am besten aufgehoben ist. Dass alle Rapper zu ihm wollen, erklärt sich Sido damit, dass sie mit ihm aufgewachsen sind. "Eher nicht mit dir", kommt dann auch noch eine Spitze gegen Raes Alter.

Ob die Jury es für die Zuschauer mit solchen kleinen Streiteren für die Zuschauer interessanter machen möcht? Doch gefallen tut das nicht jedem. Denn viele schauen "The Voice" gerade, weil es sich von "DSDS" abhebt und es weniger um Dramen und mehr um die Musik geht. Abgesehen davon ließ das Niveau der Sänger auch etwas zu wünschen übrig. Nur Tyrone Frank, der Rapper, um den sich die Juroren so in die Haare gekriegt haben, überzeugte. "Du hast den Chorus besser gesungen als Eminem", lobte Mark. Dennoch entschied sie Tyrone dann für Sido als Coach. Auch Niklas Schregel konnte mit seiner Porfarmance von James Bays "Scars" alle vier Coaches zum Buzzern bringen und ging dann zu Rae.

Es bleibt zu hoffen, dass sich "The Voice" nicht gänzlich in Trash-TV-Anleihen verliert und wieder mehr auf Musik, als auf künstliches Drama setzt.

 

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