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Vampir oder Mensch? Blutiger Horror-"Tatort" aus Bremen

29.10.2018 - Im Bremer "Tatort" gehen die Untoten um: Ermittler Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) bekommen es mit einem Vampir zu tun. 

  • Lürsen und Stedefreund sind geschockt. Wurde das Opfer tatsächlich von einem Menschen gebissen? © Radio Bremen / Christine

    Lürsen und Stedefreund sind geschockt. Wurde das Opfer tatsächlich von einem Menschen gebissen? © Radio Bremen / Christine Schröder

  • In einem Bremer Park wird eine Leiche mit seltsamen Bisswunden gefunden. © Radio Bremen / Christine

    In einem Bremer Park wird eine Leiche mit seltsamen Bisswunden gefunden. © Radio Bremen / Christine Schröder

  • Vampir oder Mensch? Eine Familie mit Abgründen. © Radio Bremen / Christine

    Vampir oder Mensch? Eine Familie mit Abgründen. © Radio Bremen / Christine Schröder

Vampire in Bremen? Der "Tatort"zeigt sich mal wieder von seiner experimentierfreudigen Seite. Die vorletze Folge mit den Bremer Ermittlerteam Lürsen und Stedefreund ist ein Genrefilm, der sich an Horror-Klassikern orientiert. In "Blut" wird die Leiche einer jungen Frau in einem Park gefunden. Eine traumatisierte Augenzeugin gibt nur das Wort "Vampir" von sich. Tatsächlich finden sich verdächtige Bisswunden am Hals des Opfers. Die Autopsie ergibt, das Opfer wurde tatsächlich von einem Menschen gebissen. Ist sie der Mörder wirklich ein Vampir?!

Der fiebernde Stedefreund kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden. Lürsen dagegen will sich nicht vom Aberglauben in die Irre führen lassen und glaubt nicht an Vampire. Die Spur führt zu einer jungen Frau und ihrem Vater. Eine Familie mit tiefen Abgründen. Die verdächtige Nora Harding ist überzeugt, ein Vampir zu sein.

In Wirklichkeit leidet sie jedoch nur an einer Lichtunverträglichkeit und wohl an einer Psychose. Von ihrer Mutter wurde sie immer "kleiner Vampir" genannt und glaubt nun wirklich einer zu sein. Ob es tatsächlich möglich ist, dass ein Mensch einen anderen durch einen Biss in den Hals so töten kann,  wie im "Tatort" gezeigt, sei mal dahingestellt.

Der "Tatort" spielt mit dem Grat zwischen realistischem Krimi und echtem Horrorfilm. Bedrohliche Musik und Bildsprache lassen einen kurz vor Halloween ordentlich gruseln. Eine Reminiszenz an Genre-Klassiker. Etwas Neues fügt der Film dem Horror-Genre sicher nicht hinzu, während er auch einige Krimi-Fans mit zu viel Realitätsferne befremden könnte. Besonders überzeugend ist aber vor allem Lilith Stangenberg. Eindringlich stellt sie den Vampir-Wahn der kranken Frau dar. Am Ende wird der Kommissar selbst von ihr angefallen und gebissen. Den Schritt, das Ermittlerduo als Vampiropfer aus dem "Tatort" ausscheiden zu lassen gehen Autor und Regisseur dann aber nicht. 

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