Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Warum haben Thiel und Boerne eigentlich keine Freundinnen?

16.05.2018 - Diese und weitere spannende Fragen beantworten Jan Josef Liefers und Axel Prahl im exklusiven Interview zum neuen "Münster-Tatort".

  • 
		Ein Pinguin in der Rechtsmedizin – mit Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r). © WDR/Thomas

    Ein Pinguin in der Rechtsmedizin – mit Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r). © WDR/Thomas Kost

Schön länger ist bekannt, dass Boerne und Thiel in diesem Jahr nur einen neuen Fall lösen werden. Doch die Fans des beliebten "Münster-Tatorts", der aktuell auch das Ranking des GOLDENE KAMERA Krimi-Votings anführt, werden im nächsten Jahr entschädigt. Dann werden wohl gleich drei Fälle aus Münster im Ersten laufen. Zwei Folgen werden noch in diesem Jahr produziert. Im neuen Fall "Schlagengrube"  (Sonntag, 27. Mai im Ersten)  wird Kommisar Thiel undercover ermitteln und heuert im Zoo als Tierpfleger an.  Professor Boerne zeigt diesmal bedeutend weniger Einsatz bei der Auflösung des Falls und strebt  lieber eine Zweitkarriere als TV-Koch an. Warum  Jan Josef Liefers und Axel Prahl sich am Set mit italienischen Namen anreden, erklären Sie exklusiv im XXL-Interview mit GOLDENE KAMERA.

„Schlangengrube“ klingt tierisch. Was passiert in Ihrem 33. Fall?

Axel Prahl: Wir hatten dieses Mal das große Vergnügen, im Münsteraner Allwetterzoo drehen zu dürfen. Das war ein langgehegter Wunsch, und die Mitarbeiter haben uns tierisch unterstützt! Inhaltlich geht’s um den Mord an der menschenscheuen Nachbarin von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, bei der uns die Spurensuche in den Zoo führt – und um krumme Geschäfte …

Jan Josef Liefers: Und es geht um extravagante Essgewohnheiten und bizarre Geschmäcker!  

In welcher Szene wird der Oha-Effekt bei der Twittergemeinde wohl am heftigsten sein? 

Axel Prahl: Mit Fragen nach Lieblingsszenen bin ich immer etwas vorsichtig. Ich kann nur sagen, was für mich beim Dreh am interessantesten war – und das war die Freundschaft mit der berühmten Pinguindame Sandy. Dieser Brillenpinguin ist ja schon berühmt durch Tierpark-Dokus wie „Pinguin, Löwe & Co“,  sie war aber auch schon zu Gast bei Harald Schmidt und „TV total“. Jedenfalls führt Sandy regelmäßig eine Zoowanderung an, bei der die ganze Pinguinschar hinter ihr her marschiert – und ich durfte Sandys Hirte sein. Um diese Szene so drehen zu können, war es natürlich wichtig, mit Pinguindame Sandy erst einmal ein persönliches Verhältnis aufzubauen. Die Szene ist sehr lustig geworden! 

Wie war die konkrete Interaktion zwischen Ihnen und den Pinguinen?

Axel Prahl: Bissig! In einer anderen Szene musste ich einen Dressurpinguin in ein Auto verfrachten. Dabei kam es zu einem kleinen Tête-á-Tête, weil dieses Exemplar ein ganz schön scharfer Schnabel war. Das Tierchen hat mich mehr oder weniger in den Hals gebissen. Ich hätte tot sein können! Ermordet von einem Pinguin! Nein – Scherz beiseite … Wahrscheinlich fühlte sich der „Mörderpinguin“ bloß ein bisschen bedrängt, weil ich ihn beim Einsteigen auf dem Arm hatte – und ihm dabei zu nahe mit meinem Gesicht kam.

Jan Josef Liefers: Hätte ich an Stelle des Pinguins auch gemacht!

Galerie zum "Tatort: In der Schlangengrube"

 

Aber warum liegt im Krimi ein Pinguin auf dem Seziertisch?

Axel Prahl: Weil Professor Boerne ein großer Tierfreund ist! Er hat auch schon mal die Liebe zu einer Ziege gestanden. Insofern sollte man sich nicht wundern.  

Würden Sie gern was völlig Anderes zusammen drehen? Vielleicht als Gaststars auf dem „Traumschiff“? 

Axel Prahl: Katharina Thalbach und ich hatten seinerzeit dem guten alten Wolfgang Rademann, dem Produzenten des Traumschiffs, mal vorgeschlagen ein Prolenten-Pärchen zu spielen, dass eine Reise auf dem Traumschiff in einem Kreuzworträtsel gewonnen hat. Herr Rademann fand es zwar lustig, hat aber dankend abgelehnt. Jan und ich haben ja bereits im "Wunder von Lengede“ und in der Dokumentation „Soundtrack Deutschland“ zusammen gedreht. Schaun wir mal was noch so kommt. Momentan fehlt dazu auch die Zeit, denn wir sind derzeit beide mit unseren Musikprojekten gut ausgelastet. Jan tourt aktuell mit seiner Band „Radio Doria“ – und stellt gerade seine Scheibe „2 Seiten“ vor. Ich arbeite ebenfalls an meiner neuen Scheibe „MEHR“, mit dem Inselorchester, die im Herbst erscheint und mit der es Anfang 2019 auf Tour geht. 

Jan Josef Liefers: Auch ich war schon mal aufs „Traumschiff“ eingeladen, sollte damals mit Evelyn Hamann  - Gott hab sie selig - ein Trickbetrügerpärchen spielen… sind die Traumschiffleute eigentlich gegen Seekrankheit versichert?

"Axel Prahl ist doch kein Name für einen Filmstar!"

Angeblich nennen Sie und Liefers einander „Accelerando“ und „Gianni Giuseppe“. Warum? 

Axel Prahl: Bei einer Drehpause beim Tatort Münster alberte ich auf italienisch herum und verriet Jan Josef ein großartiges Rezept von „Fagiolini alla romana“. Dabei sprach ich Jan immer mit „Gianni Giuseppe“ an. Daraufhin taufte mich Monsignore Liefers, der ja, wie wir wissen, sehr schlagfertig sein kann, „Accelerando“.

Jan Josef Liefers: Ich bitte Euch… Axel Prahl ist doch kein Name für einen Filmstar! Accelerando Pralando, das macht was her! Ich könnte noch Juan José Lieferando ins Rennen werfen, aber da kriege ich bestimmt Ärger mit einem bestimmten Essen-auf-Rädern-Bringdienst.

 

Hat Maria Furtwängler eigentlich mal darauf reagiert, dass Sie ganz vage Lust auf ein „Tatort“-Crossover mit ihr angedeutet haben?

Jan Josef Liefers: Ja, klar. Sie hat einen Tatort mit Axel Milberg gedreht.

2018 gibt‘s nur einen Münster-„Tatort“. Warum? Und stimmt es wirklich, dass 2019 zum Ausgleich drei gezeigt werden?  

Axel Prahl:  Den Tatort „Schlangengrube“, welcher jetzt am 27.Mai ausgestrahlt wird, hatten wir im Herbst 2017 gedreht. Und normalerweise hätten wir Anfang 2018 mit den Dreharbeiten zum nächsten Tatort Münster begonnen. Aus verschiedensten Gründen werden jedoch die nächsten Folgen erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 produziert. An der Stelle möchte ich aber nochmals betonen, dass die Tatsache, dass es in diesem Jahr nur einen Münster-„Tatort“ gibt, nichts, aber auch gar nichts, mit der Schwangerschaft von Friederike Kempter zu tun. Wir freuen uns aber alle sehr für sie.

Warum haben Thiel und Boerne beide keine Freundinnen?  

Axel Prahl: Gute Frage! Die sollten sie den Drehbuchautoren stellen! Aber Thiel und Boerne sind auch sehr eigene Charaktere und letztlich ja ohnehin miteinander verheiratet.   

Jan Josef Liefers: Obwohl, so ein paar sexy Bettszenen mit uns…? Aber dann sind wir nicht mehr FSK 12 und werden ins Nachtprogramm verbannt. Nee, nee… lieber nicht.

 

Boerne ist ein Bohemian, Thiel ein Fastfood- und St. Pauli-Fan. Wie wichtig ist dieser Gegensatz für den Mega-Erfolg Ihres Tatorts? 

Axel Prahl: Ich denke, dass der Erfolg nicht allein auf dem Gegensatz von Thiel und Boerne beruht, sondern eher darauf, dass jeder Zuschauer einen Lieblingscharakter finden kann: Die ruppig-charmante Staatsanwältin Klemm, den kiffenden Taxifahrervater, die schlagfertige Alberich und die humorvoll-ironische Nadeshda.

Jan Josef Liefers:  Alle Figuren haben ihre kleinen Geschichten und sind starke Charaktere, es lohnt sich, dran zu bleiben. Ich denke auch, das ist wohl der springende Punkt.

Allerdings fehlt Multi-Kulti! Sie haben schließlich keinen Ausländer im Team. 

Axel Prahl: Boerne hat bestimmt ausländische Vorfahren. Der spricht ja alle Sprachen fließend. Insofern kann man getrost davon ausgehen, dass dieser Teil auch durch Professor Boerne abgedeckt wird.

Empfinden Sie es so, dass Ihre Ermittler in der Tradition von Lemmon und Matthau stehen?

Jan Josef Liefers:  Behaupten Sie das doch einfach! Aber im Ernst, sie nennen hier zwei der ganz Großen! Ich verneige mich lieber, als mich zu vergleichen.

Axel Prahl: Lemmon und Matthau haben in einer WG zusammen gewohnt. Wir wohnen in zwei unterschiedlichen Wohnungen. Die Struktur ist vielleicht ähnlich, mehr nicht. Bei uns ist es die klassische Komödien-Tradition, wie etwa bei Goldoni „Diener zweier Herren“. In äußeren Konflikten und Reibungspunkten können sich diese unterschiedlichen Charaktere prima Paroli bieten.

 

Ihre philosophische Meinung über Humor? Die Lösung aller Probleme? 

Jan Josef Liefers:  Leider nicht. Aber wenn die Lösung beispielsweise ein Schiff ist, dann ist Humor der Rettungsring.

Axel Prahl: Nicht für alle Probleme, aber Humor macht das Leben deutlich leichter. 

Welche Art von Humor mögen Sie am meisten? Galgenhumor? Schwarzen Humor ? Schenkelklopferhumor? Oder was ganz anderes?

Axel Prahl: Die finde ich alle gut!

Aber geht Schwarzer Humor nicht auch schnell in Zynismus über? 

Axel Prahl: Es kommt immer darauf an, wie er betrieben wird! In manchem Münster-„Tatort“ hatten wir grenzwertigen Humor, der zynisch hätte aufgefasst werden können – beispielsweise als es um Grufties ging und irgendjemand fragte, wie nochmal diejenigen hießen, die immer schwarz herumliefen – und Boerne „Neger“ antwortete. Natürlich ist sowas grenzwertig, aber eigentlich soll es deeskalierend wirken. Einige Zuschauer hatten sich jedoch darüber mokiert. Wir sind allerdings der Meinung, dass man das im Kontext sehen muss. Zudem sind  viele unserer  Zuseher mit diesem Begriff aufgewachsen und sind jetzt überrascht, dass dieser plötzlich als rassistisch gesehen wird. Solche Grenzbereiche und Missverständnisse auf’s Korn zu nehmen, gehört zu einer klassischen Komödie – solange wirklich klar wird, dass man sich selbst davon distanziert und es sich um eine entsprechende Überhöhung handelt.

Stichwort Rassismus: Mehrere „Tatorte“ und „Polizeirufe“ haben das Thema Rechtspopulismus beleuchtet. Wäre das auch ein Thema für den humorvollen „Münster“-Tatort? 

Axel Prahl: Dazu müsste es ein wirklich sehr, sehr gutes Drehbuch dazu geben. Wir hatten Ausläufer dessen schon mal in der Folge „Satisfaktion“. Dabei ging es damals um die schlagenden Verbindungen, denen gern nationales Denken nachgesagt wird, was aber nicht grundsätzlich stimmt.

 

Ihr Lieblingswitz? 

Jan Josef Liefers: Wechselt dauernd. Aber aktuell würde ich den nehmen… Ein Mann und eine Frau an der Bar, das erste Kennenlernen. Er: "Ich such aber nichts festes!" Sie: „Ah, dann werden Ihnen meine Oberschenkel gefallen.“

Axel Prahl: Sitzt ein älteres Ehepaar auf dem Sofa. Sagt sie zu ihm: „Schatz, ich habe heute den ersten pornographischen Film meines Lebens gesehen.“ Fragt er: „Und wie war es?“ Sagt sie: „Oh Gott, damals war ich noch so jung!“ 

Ist der Kinofilm zum Münster-„Tatort“ vom Tisch? 

Axel Prahl:  Nein. Nur bisher haben wir keinen Verleiher und Produzenten gefunden, der sich da ran traut.

Ist es schwieriger geworden nach Til Schweigers „Tatort“-Flop im Kino?

Axel Prahl: Kein Kommentar.   

Wie oft bekommen Sie Fanpost, in denen die Zuschauer Realität und Fiktion verwechseln? 

Axel Prahl: Auf der Straße passiert es häufiger, dass ich gefragt werde, wo denn der „Herr Professor“ ist. Zuweilen kommt es auch zu Übergriffigkeiten, weil mich viele mit Thiel verwechseln und sie glauben, dass ich ein totaler Kumpeltyp wäre, den man einfach mal so in den Arm nehmen dürfte. Aber das mag ich so gar nicht und auch ein Frank Thiel wäre vermutlich entsetzt, wenn ihn ein wildfremder Mensch einfach umarmen wollte.

Jan Josef Liefers: Jemand, der Professor Bourne mit Jan Josef Liefers verwechselt, würde wohl eher einen Bogen um mich machen. Wer möchte schon Gesundheitstipps von einem Leichenschnippler?

 

Boerne oder Thiel – wem wäre eher ein Mord zuzutrauen?  

Jan Josef Liefers: Ganz klar dem Kommissar Thiel! Der Mann ist viel zu impulsiv, dazu der hohe Blutdruck! Der Mann ist eine tickende Zeitbombe!

Axel Prahl: Die meisten Straftaten und Tötungsdelikte sind emotionaler Natur – also Handlungen im Affekt. Das sind „Ausrutscher“, die Menschen passieren, und bei denen sie zum Beispiel voller Wut und völlig spontan einen Aschenbecher nehmen und zuschlagen oder bei einer Rangelei jemand unglücklich stürzt und sich das Genick bricht. Deshalb behaupte ich, dass Thiel und Boerne beide gleichermaßen zum Mörder im Affekt werden könnten. 

Aber wer würde eher damit durchkommen? 

Axel Prahl: Keiner! Thiel ist so clever, dass er Boerne dran kriegen würde, und Boerne würde so lange nachforschen, bis er den Beweis gefunden hat.

Nerven Sie manchmal die Spekulationen darüber, dass Sie Schluss machen mit dem Münster-„Tatort“?

Axel Prahl: Nein! Ich find’s immer wieder lustig.

 

Netflix und Amazon Prime boomen. Hättet Sie Lust, mal was richtig Unkonventionelles mit einem dieser Anbieter zu produzieren?

Jan Josef Liefers: Habe ich gemacht. Mit TNT. Die Serie heißt „Arthurs Gesetz“ und ist eine ziemlich schwarze Komödie, die wohl ab Herbst gezeigt wird. Das Geheimnis dieser neuen „Konkurrenz“ fürs gute, alte Fernsehen ist, dass die nicht zuerst auf hohe Quoten und breiten Konsens schielen, sondern vor allem eins sei wollen - anders als die anderen. Die wollen gar nichts produzieren, bei dem man das Gefühl hat, das hätte man schon tausendmal so oder so ähnlich gesehen. Das muss nicht immer gut gehen, aber es ist sehr belebend!

Axel Prahl: Never say never. Die produzieren teilweise wirklich hervorragende Formate. Die Lust ist auf jeden Fall vorhanden. 

Werden Sie morgens immer gutgelaunt wach oder sind Sie ein Morgenmuffel? 

Axel Prahl: Ich bin morgens guter Dinge. In letzter Zeit wache ich immer sehr, sehr früh von Vogelgezwitscher und Entengekreische auf. Ich wohne ja draußen in der Natur im Brandenburgischen. Das ist es so wunderschön morgens, dass es mich immer zeitig aus dem Bett treibt. Sonnenaufgang und Morgenkaffee auf der Terrasse, dann geht es mir gut.

 

Gibt’s spruchreife Zukunftsprojekte? 

Axel Prahl: Tatsächlich jede Menge. Ich habe gerade mit Matthias Tiefenbacher, der auch bei drei „Tatorten“ von uns Regie führte, einen ZDF-Film namens „Extraklasse“ abgedreht. Darin spiele ich einen arbeitslos gewordenen Journalisten, der vom Arbeitsamt dazu verdonnert wird, sich an einer Abendschule als Lehrer zu verdingen. Und jetzt im Mai drehe ich den TV Film „Oh Gloria“unter der Regie von Ingo Rasper.  Dagmar Manzel spielt dabei meine Schwester. Wir streiten miteinander um den Bauernhof unseres verstorbenen Vaters und um die schönste Kuh Brandenburgs – ein Tierchen namens Gloria! Damit schließt sich nun auch der Kreis zu „In der Schlangengrube“ – denn bei mir geht’s tierisch weiter!

Jan Josef Liefers: Wie gesagt, "Arthurs" heißt die neue Serie für den Herbst. Dann soll auch im Herbst der Film über den Fall des Gustl Mollath im ZDF gezeigt werden, den ich sehr empfehlen kann, er heißt „Gefangen – der Fall K.“ Und für Kinogänger wird es einen sehr feinen Film geben, in dem Jürgen Vogel, Ritchie Müller, Armin Rohde, Matthias Bundschuh und ich eine altgewordene Rockband spielen… „Soviel Zeit“ wird der heißen. Ich freu mich auf den Herbst!

Liefers oder Prahl – wer will immer das letzte Wort haben?  

Axel Prahl: Schwer zu sagen. Denn wenn der eine sagt, dass der Klügere nachgibt, antwortet der andere: „Wieso? Ich gebe doch gar nicht nach!“ 

Jan Josef Liefers: Ich. Aber wahrscheinlich haben Sie das in der Hand!

Interview: Mike Powelz

SessionId: 9943017d-0101-4e09-bbd7-1715bdfb0674 Device-Id: 3149 Authentication: