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"Tatort" Wien: Mord ohne Leiche

26.11.2019 - Die Wiener "Tatort"-Ermittler sehen sich in "Baum fällt" mit einer ganz besonderen Herausforderung konfrontiert: Ein Mord ohne Leiche...

  • "Tatort: Baum fällt": Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Friedl Jantscher (Michael Glantschnig) untersuchen einen Knochen © ARD Degeto/ORF/Graf Film/Helga

    "Tatort: Baum fällt": Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Friedl Jantscher (Michael Glantschnig) untersuchen einen Knochen © ARD Degeto/ORF/Graf Film/Helga Rader

Ausflug aufs Land für das Wiener "Tatort"-Team Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)! In einer abgelegenen Ecke von Kärnten wird der Juniorchef eines Holzunternehmens, Hubert Tribusser (Christoph von Friedl), vermisst.

Kaum sind die Ermittler vor Ort, scheint der Vermisste bereits gefunden zu sein: Arbeiter des Sägewerks haben in der Brennofenasche ein Titan-Implantat aus dem Schultergelenk von Hubert Tribusser gefunden. Der Lebemann wurde verbrannt! Ein Mord ohne Leiche.

Nach und nach wühlen sich Fellner und Eisner durch die bewegte Lebensgeschichte des Holzunternehmers. Tribusser war im Dorf bekannt wie ein bunter Hund - und das nicht unbedingt im positiven Sinne. Pikante Affären - unter anderem sogar mit der Frau seines Bruders Klaus (Alexander Linhardt) - und eine große, vorlaute Klappe sind nicht die einzigen Dinge, für die er bekannt war - auch dafür, dass er sich gerne mal an der Firmenkasse bediente. 

Klar ist: Mordmotive gibt es viele! So rückt zunächst Umweltaktivist Holzer (David Oberkogler) in den Fokus der Ermittlungen, gegen den Familie Tribusser eine Verleumdungsklage laufen hat: Er soll sich am Abend des Mordes heftig mit Hubert gestritten haben.

Hilfe bekommen die Wiener Kommissare vom örtlichen Polizeichef Alois Feining (Karl Fischer), den Eisner noch aus alten Zeiten kennt. Von Feining gibt's nicht nur Insiderwissen, sondern auch die ein oder andere Lebensweisheit mit auf den Weg. Während Eisner große Stücke auf seinen alten Freund hält, bleibt Fellner skeptisch und wachsam...

"Baum fällt", der neue "Tatort" aus Wien, kommt als klassicher Krimi daher. Statt schrägen Experimenten und Psycho-Spielchen gibt es Liebesdramen im Alpenidyll und die Suche nach einem Mörder. Das gestaltet sich allerdings nicht unbedingt als spannend. Wie immer können im Wiener "Tatort" die Dialoge glänzen und auch die Darsteller, vor allem Karl Fischer als Eisners Side-Kick Feining, agieren überzeugend. Die Story kann da leider nur bedingt mithalten. Alles in allem solide Krimi-Kost, aber kein Highlight. 

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