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Preiserhöhungen bei Internet & Co parieren

22.06.2019 - Ein Brief kündigt die Preiserhöhung an: Der Internet- oder Handy-Anbieter will mehr Geld. Aber ist das überhaupt zulässig - und können sich Verbraucher wehren?

  • Michèle Scherer ist Verbraucherrechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Foto: André Wagenzik/Verbraucherzentrale Brandenburg © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michèle Scherer ist Verbraucherrechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Foto: André Wagenzik/Verbraucherzentrale Brandenburg © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Handy- oder Festnetz-Vertrag läuft schon eine Weile und der Tarif passt gut zum eigenen Nutzungsverhalten. Doch plötzlich will der Anbieter mehr Geld für die gleiche Leistung. Darf er das? Es kommt darauf an, was im Vertrag steht.

Klar ist: Der Anbieter kann nicht einfach einseitig den Preis erhöhen. «Grundsätzlich muss ein Vertragspartner Verabredungen einhalten - also ein Produkt zu einem vereinbarten Preis liefern», sagt Michèle Scherer von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Will der Anbieter etwas am Vertrag ändern, bedarf es der Zustimmung des Kunden. «Denn einseitige Vertragsänderungen sind nicht tragbar», erklärt Scherer. Um dem zu entgehen, können Anbieter bei langfristigen Handy- oder Internetverträgen eine Preisänderungsklausel in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aufnehmen. «Nur wenn die Möglichkeit zur Preisänderung vertraglich vereinbart wurde, ist sie zulässig», so die Verbraucherschützerin.

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