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Kooperation von Vodafone und ZF

01.07.2019 - Mobile Kommunikation zwischen Autos und Ampeln

  • Vodafone und ZF erforschen in Düsseldorf, wie man künftig Staus per V2X vermeiden kann ©

    Vodafone und ZF erforschen in Düsseldorf, wie man künftig Staus per V2X vermeiden kann © Vodafone

Vodafone und ZF entwickeln für die Vermeidung von Staus ab sofort gemeinsam eine digitale Lösung. Autofahrer wissen dann immer genau wie lange die Grün- oder Rotphase an der nächsten Ampel andauern wird, denn Ampel und Kfz sprechen miteinander.

Hier alle Infos zu Vodafone Automotive

Per Mobilfunk tauschen sie durchgängig Informationen untereinander aus und stellen sie dem Fahrer in Echtzeit zur Verfügung. Die Technologie dahinter heißt V2X (Vehicle to Everything).

Berlin ist Stau-Hauptstadt

Deutsche Autofahrer verbringen jährlich mehr als 120 Stunden im Stau. Das zeigt eine aktuelle Studie des Verkehrsinformations-Anbieters INRIX. Demnach ist Berlin die Hauptstadt des stockenden Verkehrs.

Vor allem an den Ampeln, wo Autos, Fahrräder, LKWs und Fußgänger ihre Wege kreuzen, kommt es oft zum Stillstand. Weil Autofahrer meist nicht wissen, wann eine Ampel von Rot auf Grün schaltet, können sie die eigene Fahrweise nicht anpassen. Das daraus oftmals resultierende abrupte Abbremsen kostet Zeit und Sprit. Im Ernstfall kann das sogar die Ursache für Auffahr-Unfälle sein.

Echtzeit-Informationen im Display der ZF-Testfahrzeuge

Vodafone und ZF erforschen die Mobilfunk-Technologie V2X unter anderem in Düsseldorf auf der Teststrecke des Projekts KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf). Ampelanlagen teilen dabei ständig Informationen über die aktuelle Ampelphase mit den vernetzten Autos in der Umgebung. Diese Informationen werden dem Fahrer im Display der ZF-Testfahrzeuge in Echtzeit visuell angezeigt.

Datenaustausch auch auf großer Entfernung

Bei V2X tauschen Verkehrsteilnehmer und -infrastruktur Daten direkt untereinander und gleichzeitig über das übergreifende Mobilfunknetz aus. So können Autos und Ampeln auch auf große Entfernung kommunizieren und sich beispielsweise vor Gefahren warnen, die für den Autofahrer noch gar nicht sichtbar sind.

Das funktioniert schon heute im LTE-Netz und künftig auch via 5G. Basierend auf der neuen Mobilfunk-Technologie wollen Vodafone und ZF künftig auch weitere Anwendungsszenarien erforschen, um den Stillstand auf deutschen Straßen gemeinsam zu bekämpfen.

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