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60 Jahre alter F1-Renner kehrt zurück

19.10.2020 - Für einen Siegertypen sieht der Formel-1-Renner VW5 von Vanwall ziemlich alt aus. Dennoch will ein englisches Unternehmen ihn mehrfach nachbauen und zugleich eine neue Automarke begründen.

  • Über 60 Jahre nach dem Gewinn der Konstrukteurs-WM soll der Name Vanwall wiederbelebt werden  ©

    Über 60 Jahre nach dem Gewinn der Konstrukteurs-WM soll der Name Vanwall wiederbelebt werden © Vanwall

  • Überschaubar: In den 1950er-Jahren reichten in der Formel 1 ein paar wenige Rundinstrumente ©

    Überschaubar: In den 1950er-Jahren reichten in der Formel 1 ein paar wenige Rundinstrumente © Vanwall

  • Auch die Motorleistung war mit 270 PS aus heutiger Sicht fast schon bescheiden ©

    Auch die Motorleistung war mit 270 PS aus heutiger Sicht fast schon bescheiden © Vanwall

  • Der Vanwall-Racer galt in gleich mehreren Punkten als innovativ. Für die neuartige Aerodynamik war Frank Costin verantwortlich ©

    Der Vanwall-Racer galt in gleich mehreren Punkten als innovativ. Für die neuartige Aerodynamik war Frank Costin verantwortlich © Vanwall

  • Lediglich 6 Exemeplare des Vanwall VW5 sollen entstehen ©

    Lediglich 6 Exemeplare des Vanwall VW5 sollen entstehen © Vanwall

SP-X/London. In den 1950er-Jahren war der Name Vanwall eine Macht in der Formel 1. Unter anderem erlangte der englische Rennstall dank mehrerer Grand-Prix-Siege die Konstrukteurs-WM 1958. Jetzt soll der Rennwagen dieser Erfolgszeit, der VW5, neu gebaut werden. Sechs Fahrzeuge will die wiedergegründete Vanwall-Gruppe nach den Original-Konstruktionsplänen produzieren. Während fünf Fahrzeuge zum Stückpreis von umgerechnet rund 1,8 Millionen Euro zum Kauf angeboten werden, soll die Nummer 6 vom neu gegründeten Vanwall Historic Racing Team eingesetzt werden. Das erste Fahrzeug soll im Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.

Der Vanwall-Racer galt in gleich mehreren Punkten als innovativ. Für die neuartige Aerodynamik war Frank Costin verantwortlich, das fortschrittliche Chassis kam aus der Feder des Lotus-Gründers Colin Chapman. Der Nachbau soll den Spezifikationen des in der Saison '58 eingesetzten Typen entsprechen. Damals wurde der Formel-Renner von einem 2,5-Liter-Vierzylinder mit 199 kW/270 PS angetrieben.

Die von Iain Sanderson wiederbelebte Vanwall-Gruppe plant neben der Formula One Continuation-Serie außerdem den Bau eines neuen Sportwagens mit Straßenzulassung. Sanderson ist diesbezüglich nicht ganz unerfahren, denn bereits 2008 wollte er einen Elektrosportwagen namens Lightning GT in Serie bauen. Allerdings kam dieses Projekt nicht über den Prototypenstatus hinaus.

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