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Vodafone und Continental vereinbaren Kooperation

08.08.2018 - Vodafone und Continental haben eine Innovations-Kooperation vereinbart. Das Ziel: Mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen durch intelligent vernetzte Fahrzeuge.

  • Vodafone CEO Hannes Ametsreiter will zusammen mit Continental die Verkehrssicherheit in Deutschland erhöhen ©

    Vodafone CEO Hannes Ametsreiter will zusammen mit Continental die Verkehrssicherheit in Deutschland erhöhen © Vodafone

„Wenn das Handy auf der Straße zum digitalen Schutzschild wird, kann das Menschenleben retten“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter (Foto). „Kooperationen bringen Innovationen. Und Innovationen bedeuten Fortschritt. Fortschritt, der unseren Straßenverkehr revolutioniert.“ Dass mehr Sicherheit im Straßenverkehr Not tut, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts: Im vergangenen Jahr krachte es jeden Tag 7.100 Mal auf Deutschlands Straßen. Täglich gab es im Schnitt 1.060 Verletzte und neun Verkehrstote.

Vodafone und Continental forschen im 5G Mobility Lab

Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wird im 5G Mobility Lab von Vodafone in Aldenhoven an konkreten Anwendungsszenarien gearbeitet. Vodafone und Continental forschen unter anderem an einem digitalen Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer und einem vernetzten Stau-Warner. Realisiert werden die Anwendungen durch die Kommunikations-Technologien 5G, Cellular Vehicle-to-Everything (Cellular V2X) und Mobile Edge Computing.

Die Datenmengen, die die Vernetzung von Fahrzeugen erfordert, sind enorm. Ein vollautomatisiertes Auto kann in Zukunft jede Minute bis zu einem Gigabyte Daten erzeugen, die zum Teil auch anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung gestellt werden können. Das derzeitige 4G-Netz kann diese Datenmenge nicht schultern, aber der Nachfolge-Standard 5G wird Bandbreiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde ermöglichen. So können Millionen Autos gleichzeitig miteinander kommunizieren.

Vernetztes Auto produziert große Datenmengen

Wenn Verkehrsteilnehmer sich gegenseitig vor Gefahren warnen, geht es vor allem darum Informationen quasi in Echtzeit auszutauschen. Die Technologie Cellular V2X macht das möglich, indem sie die Verbindung zwischen Fahrzeug und Cloud genauso wie den direkten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen oder anderen Verkehrsteilnehmern schafft.

Vodafone und Continental testen mit Mobile Edge Computing zudem eine Technologie, die das Rechenzentrum für die Datenverarbeitung immer in die Nähe des Nutzers bringt. Damit verringern sich das zu übertragende Datenvolumen sowie der Übertragungsweg. Die Verarbeitung der Informationen gelingt schneller als jemals zuvor.

Digitaler Schutzschild

Eines der Projekte, an dem Vodafone und Continental forschen, ist der digitale Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer, die derzeit rund 25 Prozent der Verkehrstoten ausmachen. Im Auto integrierte Kameras sollen frühzeitig Fußgänger erkennen, die z.B. unvermittelt eine Straße überqueren. Das Live-Bild der Kameras kann per Mobilfunk an den Mobil-Edge-Rechner in der Basisstation gesendet und dort dank künstlicher Intelligenz blitzschnell analysiert werden. Erkennt das System eine Gefahrensituation, kann über Cellular V2X in Echtzeit eine Warnung an die Fahrzeuge im nächsten Umfeld ausgegeben werden.

Das hat für Automobil-Hersteller, Fahrer und Fußgänger gleichermaßen Vorteile. Durch die Auslagerung der Rechenleistung auf den Mobile-Edge-Computing-Server spart sich der Hersteller teure Chipsets im Fahrzeug. Mit Cellular V2X kann der digitale Schutzschild sogar noch erweitert werden, indem Autos, Menschen und Infrastruktur direkt Informationen austauschen. So könnte eine Gefahr erkannt werden, selbst wenn sich diese außerhalb der Reichweite der im Auto integrierten Sensoren befindet.

Stau-Warner

Basierend auf der Technologie V2X entwickeln Vodafone und Continental den vernetzten Stau-Warner. Entsteht ein Stau, teilen dort befindliche Fahrzeuge diese Informationen per Cellular V2X direkt mit allen Verkehrsteilnehmern im Umkreis. Dies funktioniert über das herkömmliche Mobilfunknetz, aber auch per Direkt-Kommunikation. Damit kann den Fahrzeugen, die noch weit entfernt sind, in Echtzeit eine Alternativ-Route vorgeschlagen werden, um den Stau zu umfahren. Fahrzeuge, die sich bereits in unmittelbarer Nähe des Stauendes befinden, erhalten direkt eine Warnmeldung. So können deren Fahrer frühzeitig abbremsen und einen möglichen Auffahrunfall verhindern.

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