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5G Lab testet Auto- und Kran-Fernsteuerung

07.09.2018 - In seinem 5G Lab testet Vodafone Anwendungen, die künftig auf dem 4G-Nachfolger 5G basieren. Eine davon ist die Fernsteuerung von Autos und sogar Kränen.

  • Im 5G Lab können schon heute Kräne quasi in Echtzeit aus der Ferne gesteuert werden ©

    Im 5G Lab können schon heute Kräne quasi in Echtzeit aus der Ferne gesteuert werden © Vodafone

Gegenüber dem aktuellen 4G-Netz zeichnet sich 5G durch deutlich höhere Übertragungsraten aus. Auch die Latenzzeiten werden auf ein Minimum reduziert. Das erste kommerzielle 5G-Netz der Welt wird voraussichtlich 2020 in Südkorea an den Start gehen, doch schon heute hat Vodafone in der 5G Testing Area im 5G Lab ein echtes 5G-Netz aktiviert.

Auto-Fernsteuerung via 5G

Rund 430 Millionen Fahrgäste nutzen in Deutschland jährlich das Taxi oder einen Mietwagen, um zum Ziel zu gelangen. Über Nacht sind viele Einsatzfahrzeuge nicht im Einsatz, weil sie beim Taxifahrer oder noch beim jüngsten Mieter stehen. Mit 5G könnten Fahrzeuge in Zukunft aus der Ferne zurück zur Einsatzzentrale gesteuert werden, sobald sie die letzte Fahrt hinter sich gebracht haben. Sie wären dann direkt wieder einsatzbereit und stünden für die nächste Fahrt bereit

Mit Hilfe des 5G-Netzes in seinem 5G Lab ermöglicht Vodafone erstmals in Deutschland die Steuerung eines Autos aus mehr als 60 Kilometern Entfernung. Auch wenn sich dies nach Science-Fiction anhört, funktioniert dies schon heute nahezu verzögerungsfrei.

Dank Latenzzeiten von rund einer Millisekunde realisiert 5G die Fernsteuerung eines Autos quasi in Echtzeit. Ebenso sind hohe Bandbreiten nötig, denn Fahrer haben in ihrer Steuerzentrale hochauflösende Einsicht auf verschiedene Kameraperspektiven. Wenn ein Auto eine Stunde lange durchgängig per Mobilfunk aus dem 5G Lab gesteuert wird und mehrere Kameraperspektiven an die Steuerzentrale überträgt, werden dabei rund 45 Gigabyte an Daten verbraucht. Weil 5G Bandbreiten von mehreren Gigabit pro Sekunde ermöglicht, kann man aus einer Zentrale heraus sogar mehrere Fahrzeuge gleichzeitig im Blick behalten.

Kran-Fernsteuerung via 5G

Nicht nur Autos können per Mobilfunk aus der Ferne gesteuert werden. Im 5G Lab zeigt Vodafone, wie ein Kran per Mobilfunk mit extrem geringen Latenzzeiten aus der Ferne gesteuert wird. Lange Wartezeiten der Kran-Fahrer an einem Standort werden so vermieden. Auch die Sicherheit spielt eine Rolle, denn wenn Wind und Wetter oder Explosionsgefahr das Arbeiten vor Ort gefährlich machen, kann der Job gefahrlos aus der Ferne erledigt werden.

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