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5G Lab testet Pflegeroboter

16.08.2018 - In seinem 5G Lab testet Vodafone Anwendungen und Maschinen, die auf dem 4G-Nachfolger 5G basieren. Einer der Prototypen ist der Pflegeroboter Pepper, der künftig hilfsbedürftigen Menschen und Pflegern zur Hand gehen soll.

  • Das Vodafone 5G Lab testet den Pflegeroboter Pepper ©

    Das Vodafone 5G Lab testet den Pflegeroboter Pepper © Vodafone

Gegenüber dem aktuellen 4G-Netz zeichnet sich 5G durch deutlich höhere Übertragungsraten aus. Auch die Latenzzeiten werden auf ein Minimum reduziert. Das erste kommerzielle 5G-Netz der Welt wird voraussichtlich 2020 in Südkorea an den Start gehen, doch schon heute hat Vodafone im 5G Lab ein echtes 5G-Netz aktiviert.

5G Lab mit echtem 5G-Netz

Mit Hilfe von 5G können Autos in 60 Kilometern Entfernung gesteuert, Arbeiten mit einem 30 Meter hohen Kran in einer anderen Stadt verrichtet und Operationen aus der Ferne getätigt werden. Das Mobilfunknetz der Zukunft lässt auch Roboter mit dem Menschen interagieren und zu Alltagshelfern werden.

Pflegeroboter wie der im 5G Lab getestete Pepper sind eine Investition in die Zukunft. Die Organisation der Pflege ist nämlich schon jetzt eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Rund 2,9 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, doch ausgebildetes Pflegepersonal ist knapp. Der Deutsche Pflegerat prognostiziert, dass bis zum Jahr 2030 etwa 300.000 Pflegekräfte fehlen werden, davon allein 200.000 in der Altenpflege.

Pflegeroboter gibt erlerntes Wissen weiter

„5G ermöglicht es uns bereits existierende Praktiken aus der Robotik wie das selbstständige Lernen neuer Aufgaben auf viel größeren Skalen zu erforschen und völlig neue Ansätze zu verfolgen. Dazu gehört z.B. das Hineinversetzen des Menschen in einen Roboter mit moderner Virtual-Reality-Technologie. Das stellt enorm hohe Anforderungen an die Qualität der Datenübertragung“, so Professor Sami Haddadin, der führende Forscher im Bereich Robotics.

Pflegeroboter können zum Freund und Helfer werden, indem sie einfache Tätigkeiten durchführen, so z.B. hilfsbedürftigen Menschen Getränke reichen, die Spülmaschine starten oder die Haustüre auf- und abschließen. Das schnelle und stabile 5G-Netz ermöglicht, dass Pflegeroboter nicht nur Wissen in Echtzeit erlernen, sondern das Erlernte auch mit anderen Robotern teilen. Dies funktioniert selbst über Hunderte Kilometer Entfernung.

Taktiles Internet

Durch 5G erhalten Pflegeroboter zudem den „siebten Sinn“, d.h. sie lernen zu fühlen. Das sogenannte taktile Internet soll zukünftig ganze Industriezweige und Dienstleistungsbranchen wie die Pflege revolutionieren.

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