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Drohnen-Schutzsystem im Test

06.06.2019 - EASA und Vodafone forschen an Flugsicherheit

  • Vodafone und EASA forschen gemeinsam im 5G Mobility Lab in Aldenhoven ©

    Vodafone und EASA forschen gemeinsam im 5G Mobility Lab in Aldenhoven © Vodafone

  • Vodafone und EASA testeten erfolgreich die Fernsteuerung von Drohnen außerhalb des Sichtfelds per Mobilfunk ©

    Vodafone und EASA testeten erfolgreich die Fernsteuerung von Drohnen außerhalb des Sichtfelds per Mobilfunk © Vodafone

Da der Drohnen-Verkehr in Zukunft deutlich zunehmen wird, forschen Vodafone und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) an der Verbesserung der Sicherheit im Luftverkehr. Im 5G Mobility Lab in Aldenhoven wird getestet, inwieweit die Steuerung per Mobilfunk Drohnen sicherer machen kann.

Hier alle Infos zum 5G Mobility Lab von Vodafone

Im europäischen Luftverkehr sind immer mehr Drohnen unterwegs – im professionellen und im privaten Hausgebrauch. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Million ziviler Drohnen verkauft. Wenn Logistik-Riesen wie vor kurzem Amazon ankündigen demnächst vermehrt auf den Warentransport per Drohne setzen, dürfte die Zahl der kleinen Flugobjekte weiter immens steigen.

Erfolgreicher Test von Vodafone und EASA

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, aber mit dem Höhenflug der Drohnen steigen auch die Anforderungen an die Gesetzgebung und an Sicherheitssysteme. Die EASA und Vodafone arbeiten deshalb gemeinsam an einem digitalen Schutzsystem für den europäischen Luftverkehr.

Im 5G Mobility Lab haben die Partner jetzt erstmals in Europa erfolgreich die Fernsteuerung von Drohnen außerhalb des Sichtfelds per Mobilfunk getestet. Im Notfall sollen Drohnen so künftig auch von berechtigten Einsatzkräften aus Sicherheitszonen gelotst werden können. 

Drohnen gefährden Flugverkehr

An Flughäfen werden Drohnen immer häufiger zur Gefahr. Die kleinen Fluggeräte können vom herkömmlichen Radar nicht erfasst werden, bleiben deshalb für die Flugsicherung unbemerkt und gefährden so den Luftverkehr. Im abgelaufenen Jahr wurden laut Deutscher Flugsicherung erstmals mehr als 100 dieser kleinen Flugobjekte an Airports gesichtet.

Vodafone und EASA testeten erfolgreich die Fernsteuerung von Drohnen außerhalb des Sichtfelds per Mobilfunk © VodafoneVodafone und EASA testeten erfolgreich die Fernsteuerung von Drohnen außerhalb des Sichtfelds per Mobilfunk © VodafoneEin digitales System soll sicherzustellen, dass Drohnen lokalisiert und beaufsichtigt werden können, wenn sie außerhalb der Sichtweite des Besitzers fliegen und auch vom Radar nicht erfasst werden. An sensiblen Orten wie Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen oder Flughäfen sollen sich so zukünftig auch digitale Sicherheitszonen errichten lassen, also Gebiete, in denen Drohnen nicht fliegen sollen.

Kontrolle mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Basis dafür ist ein neues Radio Positioning System (RPS), das es ermöglicht Drohnen zu lokalisieren. Eine fest verbaute SIM-Karte bringt die Flugobjekte dafür ins Internet der Dinge. Algorithmen der künstlichen Intelligenz berechnen ständig und genau die geografische Position einer Drohne.

Auf Basis dieser Berechnungen ermittelt das System automatisch, ob eine Drohne eine vereinbarte Flugbahn verlässt. Die Fernsteuerung der Drohnen aus einer Sicherheitszentrale heraus kann Flugzeuge, Zivilisten und empfindliche Einrichtungen vor Unfällen schützen.

Drohnen-Steuerung per LTE

Im Livebetrieb in Aldenhoven zeigen Vodafone und EASA, dass Drohnen per LTE in einer Flughöhe von bis zu 120 Metern Höhe über dem Boden lokalisiert und ferngesteuert werden können. Zusätzlich konnte die Drohne per LTE einen Live-Video-Stream in Full-HD-Qualität übertragen. In weiteren Schritten soll getestet werden, wie Drohnen von Flugverbotszonen abgehalten werden können.

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