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Maschinennetz funkt großflächig in 5G

15.10.2018 - Die Technik-Spezialisten von Vodafone haben ein neues Netz über Deutschland gelegt. In nur einem halben Jahr entstand die Infrastruktur für das Internet der Dinge (IoT) gebaut – und zwar auf Basis des neuen 5G-Standards.

  • Das neue 5G-basierten Maschinennetz von Vodafone funkt nun auch in Deutschland ©

    Das neue 5G-basierten Maschinennetz von Vodafone funkt nun auch in Deutschland © Vodafone

Ab dem Jahr 2020 soll 5G sukzessive das aktuelle 4G-Netz ablösen – zuerst in Südkorea, später in anderen Industrieländern wie Deutschland. Mit 5G werden neue Geschwindigkeiten erreicht, die bisherige Übertragungsraten in den Schatten stellen. In der Theorie sind Rekordwerte von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde (GBit/s) im Download möglich. Bereits 2015 konnte Vodafone in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden im Labor einen Datenrekord von 10,2 GBit/s aufstellen. Aufgrund der kurzen Latenzzeiten ist 5G gerade auch für die Kommunikation von Maschinen untereinander interessant.

Sechs Monate für Aufbau von Narrowband IoT

Bis 5G beim Endkunden ankommt, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen, aber schon jetzt hat Vodafone als erster Telekommunikations-Konzern die auf 5G basierende Technologie Narrowband IoT großflächig in ganz Deutschland aktiviert. Im März 2018 hatte Vodafone den Ausbau des neuen Maschinennetzes in Düsseldorf und Berlin gestartet. Nur sechs Monate später wurde Narrowband IoT in mehreren tausend Städten und Gemeinden aktiviert. 

Im neuen 5G-basierten Maschinennetz können theoretisch bis zu vier Milliarden Geräte gleichzeitig funken. Eine einzige Mobilfunkzelle kann bis zu 50.000 Gegenstände parallel vernetzen. Für Vodafone ist Narrowband IoT eine Investition in die Zukunft, denn schon heute vernetzt der Konzern weltweit 74 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Jeden Monat wandern rund zwei Millionen weitere Dinge ins Netz. Vom LKW-Reifen, der sich bei Druckverlust beim Fahrer meldet, über den Wasserzähler, der täglich seinen aktuellen Stand übermittelt, bis zum E-Bike, das Alarm schlägt, wenn es gestohlen wird. Ein weiterer Bereich, in dem nun eine 5G-basierte Technologie statt 4G zum Einsatz kommt, ist die Logistik-Branche.

Mit Narrowband IoT können Daten jetzt deutschlandweit wesentlich energie- und kostensparender übertragen werden, denn das neue Maschinennetz ist nicht nur schneller als 4G, sondern auch stromsparender. Ein einfacher Sensor reicht aus, um einen Gegenstand smart zu machen. Die Zustände, die die IoT-Sensoren erfassen, sind vielfältig. Das können unter anderem Bewegung, Feuchtigkeit oder Füllstand sein.

Kooperation mit Deutscher Bahn und Panasonic

Gemeinsam mit Partner-Unternehmen bringt Vodafone schon jetzt zahlreiche Gegenstände und Prozesse ins Netz. Die Deutsche Bahn vernetzt zentrale Unternehmensstandorte in Berlin und Frankfurt am Main mit der neuen Infrastruktur. IoT-Sensoren vereinfachen die tägliche Raumbuchung für Mitarbeiter der Bahn. Der Elektronik-Konzern Panasonic macht Klimaanlagen für Privathaushalte im Maschinennetz intelligent, um so die Fernwartung und Fernsteuerung von Klimaanlagen zu ermöglichen. Zahlreiche Städte wollen die Technologie nutzen, um zur „Smart City“ zu werden.

Nicht nur in Deutschland ist das 5G-basierte Maschinennetz aktiv. In Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Spanien, Australien, den Niederlanden, Südafrika und der Türkei hat Vodafone die Technologie bereits implementiert. Bis Ende 2019 soll das weltweit größte Narrowband-IoT-Netzwerk in zehn europäischen Ländern funken. Auch Großbritannien, Rumänien und Ungarn sollen die Technologie zeitnah erhalten.

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