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Premiere für Nano-Trenching

11.04.2019 - Feinschnitt beschleunigt Glasfaser-Verlegung

  • Erstmals hat Vodafone das patentierte Nano-Trenching im kommerziellen Glasfaser-Netzausbau eingesetzt ©

    Erstmals hat Vodafone das patentierte Nano-Trenching im kommerziellen Glasfaser-Netzausbau eingesetzt © Vodafone

  • Beim Nano-Trenching wird das Kabel mit einem so genannten Stufenschnitt sechs Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen ©

    Beim Nano-Trenching wird das Kabel mit einem so genannten Stufenschnitt sechs Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen © Vodafone

Beim Ausbau des Glasfaser-Netzes setzt Vodafone im niedersächsischen Gehrden bei Hannover erstmals das sogenannte Nano-Trenching ein.

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Beim Nano-Trenching wird das Kabel mit einem so genannten Stufenschnitt sechs Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen © VodafoneBeim Nano-Trenching wird das Kabel mit einem so genannten Stufenschnitt sechs Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen © VodafoneIn Gehrden werden die Glasfaser-Leitungen per Nano-Trenching 40 Mal so schnell verlegt wie klassisch mit Bagger und Schaufel. Durch das neue Feinschnitt-Verfahren kommen jeden Tag bis zu 600 Meter Glasfaserleitung in den Boden. So entsteht in den kommenden Wochen in den Gewerbegebieten Gehrden Ost und Bünteweg/Levester Straße ein Glasfaser-Netz für rund 50 Unternehmen.

Glasfaser-Netz für 50 Unternehmen

Beim von Vodafone patentierten Nano-Trenching wird das Kabel mit einem so genannten Stufenschnitt sechs Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. Dauerhafte Baustellen sind dank des neues Verfahrens nicht mehr nötig.

Spatenstich für die Infrastruktur der Zukunft

In Gehrdens Gewerbegebieten sind Unternehmen oft über herkömmliche DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Durch den Glasfaser-Ausbau profitieren sie demnächst von Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde (GBit/s) im Up- und Download.

Erste Vodafone-Geschäftskunden erhalten schon in einigen Wochen ihren Highspeed-Internet-Anschluss. Der komplette Ausbau sowie Anschaltung wird voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein.

Glasfaser bis ins Gebäude

Beim Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf das so genannte Fiber to the Building (FTTB), d.h. jedes Gebäude wird per Glasfaser direkt an die Verteilerstationen angeschlossen. Der Vorteil: Mit einem eigenen Glasfaser-Anschluss muss die Bandbreite nicht mit anderen Unternehmen geteilt werden, so dass dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung steht.

Zudem bieten Glasfaser-Anschlüsse gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen eine höhere Ausfallsicherheit, da sie weniger störanfällig sind. Ein weiterer Vorteil ist die Zukunftssicherheit der Technologie, da bei Bedarf die Übertragung auf mehrere GBit/s erhöht werden kann.

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