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Diese Pilze erkennen Sie schon am Duft

23.10.2019 - Ein Zuchtchampignon riecht klassisch pilzig und ein bisschen nach Wald. Shitake-Pilze duften zusätzlich nach Lauch. Aber kennen Sie auch den Geruch eher seltener Pilzarten?

  • Mit einem Korb voller Pilze kommen manche Sammler nach Hause - um welche Art es sich handelt, verrät bei vielen Exemplaren der Duft, den sie verströmen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mit einem Korb voller Pilze kommen manche Sammler nach Hause - um welche Art es sich handelt, verrät bei vielen Exemplaren der Duft, den sie verströmen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für Pilzsammler eher seltener Arten ist der Geruch eines Pilzes ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Das Stockschwämmchen etwa, das hin und wieder auch als Kulturpilz angeboten wird, riecht nach frisch gesägtem Holz, erklärt der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC).

Der Semmelstoppelpilz, der manchmal auch auf Märkten zu finden ist, soll nach Orangenblütenwasser duften. Die Gerüche werden von den Pilzen am intensivsten dann verströmt, wenn die Sporen reif sind und aus den Röhren oder Lamellen entlassen werden. Genau dann sind die Pilze auch für Menschen am schmackhaftesten.

Aber es gibt auch Pilze, die der Nase weniger schmeicheln. Der Blaugrüne Reiftäubling wäre zwar essbar, aber er riecht den Experten zufolge nach Fußschweiß. Der Unverschämte Ritterling duftet nach Urinal. Und der wohl Schlimmste ist die Stinkmorchel. Während der Pilz des Jahres 2020 im Jugendstadium noch als wohlschmeckend gilt, riecht er ausgewachsen intensiv und weit reichend nach Aas.

Diese drei Pilze wären zwar essbar. Aber sie seien durch ihre Gerüche für Menschen ungenießbar, erklärt der BDC. Der Gestank ziehe jedoch Insekten an, die die Sporen weitertragen.

«Der Geruch eines Pilzes sagt nichts darüber aus, ob es sich um einen Speise- oder Giftpilz handelt. Aber der Geruch hilft, eine Art genauer zu bestimmen», weist Dietmar Krüger von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) hin. So rieche etwa ein Heringstäubling extrem nach Fisch. Das widere den einen an und der nächste fände ihn lecker.

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