Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Umweltaktivisten bergen Geisternetze aus der Ostsee

16.05.2019 - Umweltschützer haben in dieser Woche drei sogenannte Geisternetze aus der Ostsee vor Eckernförde geborgen. «Schätzungen zufolge landen alleine in der Ostsee jedes Jahr 5000 bis 10.000 Fischernetze oder Netzteile», sagte die Meeresbiologin Gabriele Dederer der dpa.

  • Vor Eckernförde ziehen Umweltaktivisten ein Geisternetz aus der Ostsee. Foto: Jens Büttner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vor Eckernförde ziehen Umweltaktivisten ein Geisternetz aus der Ostsee. Foto: Jens Büttner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Diese seien eine Gefahr für Meerestiere, so die Expertin von der Umweltstiftung WWF. Sie könnten sich beispielsweise in den bei Sturm losgerissenen Nylon-Stellnetzen verfangen und ertrinken oder ersticken.

Laut Umweltbundesamt ist die Fischerei eine wesentliche Quelle für Meeresmüll. Im Untersuchungszeitraum 2011 bis 2017 ließen sich an Stränden der Nordsee 30 Prozent der Fundstücke auf Einträge durch die Fischerei zurückführen, sagte Stefanie Werner vom Umweltbundesamt. In der Ostsee habe die Fischerei dagegen nur einen Anteil von sieben Prozent. Stellnetze bestünden aus feinem und für Meerestiere fast unsichtbarem Nylon. «Sie stellen sich auch im herrenlosen Zustand oft in der Wassersäule wieder auf und fischen und töten weiter.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren