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Ehrlich währt am längsten?

01.01.2020 - Aus Höflichkeit. Aus Bequemlichkeit. Zum eigenen Vorteil. Oder schlicht aus Gewohnheit. Gründe für eine Lüge gibt es viele - und nicht alle davon sind automatisch schlecht.

  • Laut einer Studie lügen die meisten Menschen, um sich selbst besser darzustellen oder gegenüber anderen nett zu sein. Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-infografik GmbH/dpa-Themendi/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Laut einer Studie lügen die meisten Menschen, um sich selbst besser darzustellen oder gegenüber anderen nett zu sein. Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-infografik GmbH/dpa-Themendi/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Wie oft Menschen pro Tag lügen, hängt auch davon ab, wie viel sie kommunizieren und ob sie sich zum Beispiel im Job gut darstellen müssen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wie oft Menschen pro Tag lügen, hängt auch davon ab, wie viel sie kommunizieren und ob sie sich zum Beispiel im Job gut darstellen müssen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Dr. Kristina Suchotzki ist Juniorprofessorin für Rechtspsychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Foto: Kristina Suchotzki/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dr. Kristina Suchotzki ist Juniorprofessorin für Rechtspsychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Foto: Kristina Suchotzki/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Prof. Philipp Gerlach ist Psychologe und Lügenforscher an der Hochschule Fresenius in Hamburg. Foto: Nathaniel Philips/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prof. Philipp Gerlach ist Psychologe und Lügenforscher an der Hochschule Fresenius in Hamburg. Foto: Nathaniel Philips/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sie lügen nie? Wer's glaubt, wird selig. Die US-Wissenschaftlerin Bella M. DePaulo hat herausgefunden, dass man es etwa ein- bis zweimal am Tag tut.

«Im Internet kursiert auch die Zahl 200, aber das ist Quatsch. Man weiß gar nicht, woher das kommt», sagt Marc-André Reinhard, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Kassel. Doch wann ist Lügen noch okay - und wann nicht?

Eine Woche lang ließ DePaulo Teilnehmer ihrer Studie jede Lüge aufschreiben. Das Ergebnis: Der kleinere Teil waren Lügen aus materiellen Gründen, also um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die meisten Lügen wurden aus anderen Gründen erzählt - um sich selbst besser darzustellen oder gegenüber anderen nett zu sein.

«Solche kleinen Lügen sind recht häufig und auch Teil bestimmter sozialer Konventionen, wie zum Beispiel aus Höflichkeit», sagt Juniorprofessorin Kristina Suchotzki von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

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