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WM-Generalprobe gelingt: Biathlon-Mixedstaffel Dritte

25.01.2020 - Die deutsche Mixedstaffel schafft es in Slowenien auf das Podest. Im letzten Teamrennen vor der WM sind die Biathleten nicht mal in Bestbesetzung dabei. Im Single-Mixed verpassen Franziska Preuß und Erik Lesser auf der Pokljuka knapp die Top Ten.

  • Die deutsche Mixed-Staffel um Philipp Horn (l-r), Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz jubeln auf dem Podium. Foto: Darko Bandic/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die deutsche Mixed-Staffel um Philipp Horn (l-r), Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz jubeln auf dem Podium. Foto: Darko Bandic/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Johannes Kühn (l) und Philipp Horn klatschen sich ab. Die deutsche Mixed-Staffel wurde bei der WM-Generalprobe Dritter. Foto: Darko Bandic/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Johannes Kühn (l) und Philipp Horn klatschen sich ab. Die deutsche Mixed-Staffel wurde bei der WM-Generalprobe Dritter. Foto: Darko Bandic/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den deutschen Biathleten ist mit dem dritten Platz in der Mixedstaffel eine ordentliche WM-Generalprobe geglückt.

Das Quartett mit Philipp Horn, Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz musste sich beim Weltcup auf der Pokljuka in Slowenien nur dem überlegenen Sieger Frankreich und Norwegen geschlagen geben. Vize-Weltmeister Deutschland leistete sich fünf Nachlader und hatte im Ziel 1:01,4 Minuten Rückstand. Im Single-Mixed reichte es kurz vorher für Franziska Preuß und Erik Lesser nur zu Rang elf.

«Wir sind schon zufrieden. Ich habe noch probiert, ob vielleicht Platz zwei möglich ist, aber dann haben die Haxen auf der letzten Runde irgendwann zugemacht», sagte Schlussläuferin Hinz: «Nach hinten war es dann abgesichert, da habe ich etwas rausgenommen am Ende.» Zum zweiten Rang fehlten im Ziel schließlich rund 20 Sekunden.

Wie viele andere Nationen gingen die Deutschen in der Mixedstaffel nicht in Bestbesetzung an den Start. Einen Tag nach ihrem Sieg im Einzel erhielt Denise Herrmann ebenso eine Pause wie Olympiasieger Arnd Peiffer und Ex-Weltmeister Benedikt Doll. Die Trainer entschieden sich mit Blick auf die WM vom 13. bis 23. Februar in Antholz auch aufgrund der Belastungssteuerung zu diesem Schritt.

Startläufer Horn zeigte mit zwei fehlerfreien und sehr schnellen Schießeinlagen ein beherztes Rennen und wechselte als Zweiter nur 6,2 hinter Frankreich auf Kühn. Kühn beließ es bei einem Nachlader und sicherte hinter Norwegens Star Johannes Thingnes Bö und dem Franzosen Simon Desthieux Rang drei ab, wenngleich das Spitzenduo etwas davonzog. Hettich brauchte in ihrem ersten Mixed-Einsatz zwei Nachlader und schickte Hinz nur fünf Sekunden hinter Platz zwei in die Loipe. Die erfahrene Hinz musste im letzten Anschlag einmal nachladen, so dass die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold entscheidend davonziehen konnte. Frankreich war da bereits enteilt.

Zuvor hatten Franziska Preuß und Erik Lesser im Single-Mixed die Top Ten knapp verpasst. Nach starkem Start und früher Führung waren insgesamt sechs Nachlader beim überlegenen Sieg Frankreichs zu viel für die vorderen Plätze. Der Rückstand des deutschen Duos, das zum Saisonauftakt in Östersund noch Rang zwei belegt hatte, betrug im Ziel 49,1 Sekunden. Platz zwei in dem nicht-olympischen Wettbewerb sicherte sich überraschend Außenseiter Estland vor Österreich.

«Das war heute sehr eng und umkämpft. Im Laufen durfte man sich keine Schwäche erlauben, das hab ich aber leider», sagte Lesser: «Ich habe mich am Ende noch ganz gut aus der Affäre gezogen, aber das ist nicht mein Anspruch.»

Für Lesser geht es im abschließenden Massenstart am Sonntag (12.15 Uhr/ARD und Eurosport) noch um die sportliche Qualifikation für die WM in Antholz. Preuß hat sich das Ticket für das Saison-Highlight Mitte Februar in Südtirol genau wie ihre Teamkolleginnen Denise Herrmann und Vanessa Hinz bereits gesichert. Alle drei sind zum Abschluss bei der WM-Generalprobe im Massenstart der Frauen ein letztes Mal in Slowenien gefordert. Bei den Männern treten sogar alle sechs Deutschen im 30-Mann-Feld an.

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