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Turnerin Eli Seitz will neben Simone Biles glänzen

14.03.2019 - Die Ziele von Elisabeth Seitz beim Turn-Weltcup in Stuttgart klingen recht bescheiden: Es sei schön «wenn die Leute rausgehen und sagen, Simone Biles ist richtig toll, aber die anderen waren doch auch ganz gut.»

  • Der Stufenbarren ist das Lieblingsgerät von Elisabeth Seitz. Foto: Walter Bieri/KEYSTONE © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Stufenbarren ist das Lieblingsgerät von Elisabeth Seitz. Foto: Walter Bieri/KEYSTONE © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«So einen großen Unterschied hat man da gar nicht gesehen», formulierte die WM-Dritte ihren Anspruch mit Blick auf die amerikanische Rekordweltmeisterin. Die 14-fache Weltmeisterin und viermalige Olympiasiegerin aus den USA sorgt bei ihrem ersten Start in Stuttgart 17. März für eine ausverkaufte Porsche-Arena.

Doch auch die 25 Jahre alte Seitz erlebt auf ihrem Leistungszenit einen zweiten Frühling, trotz parallel laufenden Lehramtsstudiums. «Seit meiner Bronzemedaille bei den WM in Doha reite ich auf einer Art Welle, die mich mitgerissen hat. Ich habe an allen Geräten ein bisschen etwas aufstocken können. Ich freue mich, vor eigenem Publikum nicht nur ein paar neue, sondern auch schwierigere Sachen zu zeigen», versprach die Stuttgarterin, die aber auf die EM in Stettin vom 10. bis 14. April verzichten wird.

Dass Seitz und und ihre Teamkollegin Kim Bui im Mehrkampf-Weltcup starten, bereitet Cheftrainerin Ulla Koch ein wenig Kopfzerbrechen. Denn in der Team Challenge am 15. März erreichen nur die besten vier Mannschaften das Finale am folgenden Tag. «Unsere Mannschaft wird dadurch natürlich geschwächt. Die Konkurrenz ist diesmal so groß, wir müssen uns echt strecken», sagte Koch. «Für uns ist es gleichzeitig die zweite Qualifikation für die EM, es gibt noch Tickets für Stettin zu verteilen», erklärte sie.

Bei den Männern geht Marcel Nguyen im Weltcup auf die Jagd nach den 12.000 Schweizer Franken Siegerpreisgeld. Der 31-Jährige, der die erste Station in Greensboro/USA verletzungsbedingt absagen musste, trifft unter anderen auf den russischen Mehrkampfweltmeister Artur Dalalojan, der kurzfristig für Landsmann David Beljawski einspringt.

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