Dienste

 

 

Feuerdrama in Kuala Lumpur Mindestens 23 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia

Das Feuer überrascht Schüler und Lehrer der Koranschule in Malaysias Hauptstadt im Schlaf. Flammen versperren den einzigen Ausgang im zweiten Stock. 18 Menschen schaffen es ins Freie, aber mehr als 20 kommen um. Die Brandursache: möglicherweise ein Kurzschluss.
In dieser islamischen Religionsschule Kuala Lumpur (Malaysia) war ein Brand ausgebrochen. Foto: Daniel Chan © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
In dieser islamischen Religionsschule Kuala Lumpur (Malaysia) war ein Brand ausgebrochen. Foto: Daniel Chan © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein verheerender Brand in einem islamischen Internat von Kuala Lumpur hat mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. 14 Schüler und vier Lehrer hätten den Flammen am frühen Donnerstagmorgen entkommen können oder seien gerettet worden, teilte die Polizei in Malaysias Hauptstadt mit.

Das Feuer brach in den Schlafräumen der Koranschule Tahfiz Darul Quran Ittifaqiyah Centre nahe dem Eingang im zweiten Stock aus. Deshalb seien Schüler in dem Gebäude eingeschlossen gewesen, sagte Polizeichef Amar Singh. Mögliche Brandursache war ein Kurzschluss.

Die 23 Todesopfer, darunter 21 Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren sowie zwei Lehrer, seien erstickt, sagte Singh weiter. «Die Körper verbrannten völlig», fügte er hinzu. Die Feuerwehr brauchte den Angaben zufolge eine Stunde, um den Brand zu löschen.

Malaysias Ministerpräsident Najib Razak bekundete über Twitter sein Beileid. Es sei sehr traurig über den Tod so vieler Menschen: «Mögen ihre Seelen von Allah gesegnet werden.». Polizeichef Singh sagte: «Das Tragische an diesem Zwischenfall ist, dass es nur einen Ausgang gab und die Schüler damit innen gefangen waren.»

Es gibt 519 offiziell registrierte Tahfiz-Schulen in Malaysia, in denen Kinder den Koran lernen. Die Zeitung «Star Online» vermutet, dass die Zahl dieser Internate wesentlich höher ist. 1989 waren dem Blatt zufolge 27 Schülerinnen einer Koranschule ums Leben gekommen, als ein Feuer die Schule und acht aus Holz gebaute Hostels zerstörte.

© dpa-infocom GmbH
 
Bewohner beladen einen Pkw in einer überfluteten Straße in Toa Baja (Puerto Rico) mit ihren geretteten Habseligkeiten. Foto: Carlos Giusti © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Hurrikan «Maria»: Dammbruch in Puerto Rico droht

US-Präsident Trump sagt, Puerto Rico sei praktisch durch Hurrikan «Maria» ausradiert worden. Viele Regionen im US-Außengebiet sind von der Außenwelt abgeschnitten - und nun droht noch eine ...
 
 
 Zur Übersicht PanoramaZur Startseite 
 

 
6283004
Mindestens 23 Tote bei Brand in Religionsschule in Malaysia
Das Feuer überrascht Schüler und Lehrer der Koranschule in Malaysias Hauptstadt im Schlaf. Flammen versperren den einzigen Ausgang im zweiten Stock. 18 Menschen schaffen es ins Freie, aber mehr als 20 kommen um. Die Brandursache: möglicherweise ein Kurzschluss.
http://www.arcor.de/content/aktuell/news_panorama/6283004,1,Feuerdrama-in-Kuala-Lumpur--Mindestens-23-Tote-bei-Brand-in-Religionsschule-in-Malaysia,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/18s+A3kOC7eHCt98pKKWuqpmLZ5zMC3Rwr_Jz8vlD3bHXJpNrB8shA1SW7gHVLI0z4DmCVjU2mKywJFL2gAQRA==.jpg

Arcor Video-News des Tages

 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
Das vom Wirtschaftsminister Anfang 2015 auf den Weg gebrachte WLAN-Gesetz sollte Hotspot-Betreibern eine klare rechtliche Grundlage verschaffen. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
 

Neues WLAN-Gesetz nimmt letzte Etappe im Bundesrat

Zwei Tage vor der Bundestagswahl befasst sich der Bundesrat ein letztes Mal mit dem neuen WLAN-Gesetz, das eine bessere rechtliche Grundlage für ...  mehr
 
 
 

Handy-Verbot am Steuer wird verschärft

Eine junge Frau sitzt am Steuer und bedient dabei ihr Smartphone. Foto: Hauke-Christian Dittrich © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Handys am Steuer gehören zu den größten Gefahren im Straßenverkehr. Jetzt will die Politik die Regeln schärfen, um eine abschreckendere Wirkung aufzubauen. Statt bisher 60 Euro sollen 100 Euro Buße fällig werden, verbunden mit einem Punkt in Flensburg. Im Falle der Sachbeschädigung drohen künftig bis zu 200 Euro plus zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Auch für Radler wirds teurer. Richtig so?
 Top, das ist genau der richtige Schritt! Finde die neuen Sanktionen absolut angemessen.
 Wer mit Handy am Steuer erwischt wird, muss den Lappen verlieren können, alles andere nützt nix!
 Quatsch, wenn man einen Unfall deswegen baut, wird man doch ohnehin bestraft!
 Einfach mit der Bahn fahren, da kann man chatten und telefonieren, wie man will
Abstimmen Ergebnis
 
Krabbelnde Tester: Krebse prüfen Wasser in Russland
 

Krabbelnde Tester: Krebse prüfen Wasser in Russland

St. Petersburgs Wasser hat eine schlechte Qualität. Um diese regelmäßig zu überprüfen nutzen Forscher Flusskrebse, die schnell auf Giftstoffe im ...  mehr
 
 
 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
Tanja (2. v. rechts) hatte kein Glück an ihrem Shopping-Tag. © MG RTL D / Constantin Ent.
 

"Shopping Queen": Die Zuschauer sind sauer

"Shopping Queen"-Kandidatin Tanja wurde vom Pech verfolgt: Sie fand einfach kein Outfit! Doch anstatt Mitleid hagelt es nun üble Kritik der ...  mehr
 
 
 
Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind. Foto: dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
 

Kalenderblatt 2017: 23. September

Das aktuelle Kalenderblatt für den 23. September 2017:  mehr