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Gespräch mit Sturmopfern Trump fliegt erstmals in die Katastrophenregion in Florida

Rekordsturm «Irma» ist vorbei, doch weitere Gefahren drohen. In einem Altenheim sterben acht Menschen durch den Ausfall einer Klimaanlage. US-Präsident Trump besucht zum ersten Mal die Katastrophenregion.
  • Bewohner eines Seniorenwohnheims sitzen in Clearwater, Florida, USA, in einem Gemeinschaftsraum vor Ventilatoren. Foto: Jim Damaske © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Bewohner eines Seniorenwohnheims sitzen in Clearwater, Florida, USA, in einem Gemeinschaftsraum vor Ventilatoren. Foto: Jim Damaske © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Der US-Präsident Donald Trump besucht die Krisenregion Florida. Foto: Pablo Martinez Monsivais/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Der US-Präsident Donald Trump besucht die Krisenregion Florida. Foto: Pablo Martinez Monsivais/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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Der US-Präsident in der Krisenregion Florida: In dem von Hurrikan «Irma» verwüsteten Bundesstaat will sich Donald Trump über die Aufräumarbeiten informieren und mit Sturmopfern sprechen, wie das Weiße Haus mitteilte. Er besucht demnach Fort Myers und Naples im Südwesten Floridas.

Der Präsident sollte am Donnerstag um 10.40 Uhr Ortszeit (16.40 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit) in Fort Myers eintreffen. Dort will er sich zunächst über Hilfsmaßnahmen und Aufräumarbeiten informieren lassen. Vizepräsident Mike Pence begleitet ihn.

Anschließend fliegt Trump in das 70 Kilometer entfernte Naples, wo er am Mittag mit Betroffenen des Hurrikans zusammentreffen will. Am Nachmittag fliege der Präsident von Fort Myers aus zurück nach Washington, hieß es. Trump und First Lady Melania sind am Abend dann Gastgeber des Abendessens einer gemeinnützigen Organisation.

«Irma» war am Sonntag und Montag über Florida und die Nachbarbundesstaaten hinweggezogen und hatte schwere Zerstörungen hinterlassen. Trump schrieb auf Twitter: «Durch die Verwüstungen von Irma und Harvey werden Steuersenkungen und eine Steuerreform mehr gebraucht, als jemals zuvor. Los Kongress, los!»

Die von Trump besuchte Küstenregion ist normalerweise ein bevorzugtes Ziel für Urlauber, insbesondere für Senioren, die warmes Wetter und Sonnenuntergänge suchen. Derzeit räumen Bewohner noch immer Trümmer von den Straßen und leiden unter Stromausfällen. Bei Temperaturen bis zu 33 Grad gibt es damit vielerorts auch keine funktionierenden Klimaanlagen.

Am Mittwoch waren in einem Altenheim in Südflorida nach dem Ausfall der Klimaanlage acht Senioren gestorben. Die Zahl der US-Toten durch «Irma» stieg damit auf 21. Der Sender ABC berichtete sogar von mindestens 30 Toten.

Das Altenheim in der Stadt Hollywood nördlich von Miami hatte eigentlich bereits wieder Strom, jedoch hatte ein umgefallener Baum den Transformator der Klimaanlage zerstört. In dem Heim hätten ofen-ähnliche Temperaturen geherrscht, berichtete die «New York Times». Rettungskräfte brachten 158 Bewohner des Heims aus dem Gebäude. Vier Senioren wurden bereits tot aufgefunden, weitere 40 kamen in kritischem Zustand ins Krankenhaus. Vier von ihnen starben dort. Obduktionen sollten die genaue Todesursache klären.

Insgesamt waren am Mittwochabend noch 81 der etwa 700 Pflegeheime in Florida auf Generatoren angewiesen, weil die Stromversorgung noch nicht wieder hergestellt werden konnte, wie eine Sprecherin der «Florida Health Care Association» der Deutschen Presse-Agentur sagte. In Miami Beach wurden nach dem Vorfall in Hollywood 79 Menschen aus einem Heim in Sicherheit gebracht, nachdem ein Generator ausgefallen war, berichtete die «New York Times».

© dpa-infocom GmbH
 
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Trump fliegt erstmals in die Katastrophenregion in Florida
Rekordsturm «Irma» ist vorbei, doch weitere Gefahren drohen. In einem Altenheim sterben acht Menschen durch den Ausfall einer Klimaanlage. US-Präsident Trump besucht zum ersten Mal die Katastrophenregion.
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