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Umgestürzte Bäume blockieren Rheintalbahn und Autos

Aquaplaning, umgestürzte Bäume und eine neue Bahnsperrung bei Emmendingen. Doch die gute Nachricht ist: Die Sperrung bei Rastatt wird früher aufgehoben als geplant - nämlich am 2. Oktober.

Emmendingen (dpa/lsw) - Wieder eine Sperrung auf der Rheintalbahn: Ein nach dem Unwetter umgestürzter Baum hat am Donnerstagmorgen die Strecke bei Emmendingen für mehrere Stunden lahmgelegt. Nach Angaben der Bahn fiel der Baum aus einem Privatgelände auf die Oberleitung. Die Rheintalstrecke nördlich von Freiburg wurde in beiden Richtungen bis mittags über vier Stunden gesperrt. Verletzt wurde niemand. Die Züge stoppten rechtzeitig. Auch in Waldkirch bei Emmendingen blockierte ein Baum eine Bahnstrecke.

Von der Sperrung bei Emmendingen waren einem Bahnsprecher zufolge «viele hundert Fahrgäste» betroffen. Züge von Norden mussten in Emmendingen stoppen, von Süden in Denzlingen. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit sechs Bussen eingerichtet.

Bahnreisende, die normalerweise mit dem IC etwa eine Stunde von Freiburg nach Karlsruhe brauchen, mussten sich am Donnerstag auf mindestens eineinhalb bis zwei Stunden einstellen - auch wegen der schon bestehenden Sperrung bei Rastatt. Ein Bahnsprecher wies auf den Anspruch auf Erstattung von einem Viertel der Fahrtkosten der Bahnreisenden hin, sofern es mehr als eine Stunde Verspätung gibt.

Nördlich von dem nun betroffenen Abschnitt ist die Rheintalstrecke schon seit dem 12. August wegen einer Baupanne gesperrt. Betroffen ist dort der hochfrequentierte Teil zwischen Rastatt und Baden-Baden. Damals hatten sich beim Tunnelbau die Schienen abgesenkt, nachdem Wasser und Erdreich eingedrungen waren. 30 Busse bringen Bahnreisende hier weiter.

Während der Emmendinger Abschnitt noch am Donnerstagnachmittag wieder befahrbar war, soll der Bahnverkehr bei Rastatt/Baden-Baden vom 2. Oktober an wieder möglich sein - fünf Tage früher als geplant, wie die Bahn am Donnerstag überraschend mitteilte.

Doch nicht nur auf der Schiene, auch auf den Straßen gab es Probleme: Starker Wind und nasses Erdreich hatten in der Nacht zum Donnerstag bei Haslach (Ortenaukreis) mehrere Bäumen entlang der L 108, der K 5360 und der Saarlandstraße einstürzen lassen. Feuerwehr und Polizei entfernten sie. Verletzt wurde niemand.

Rund um Freiburg gab es in mehreren Orten Probleme. In Simonswald und Gutach (beides Kreis Emmendingen) fiel nach einem Sturm für mehr als eine Stunde der Strom aus. Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. In Eningen unter Achalm (Kreis Reutlingen) stürzte ein Baum auf einen Kleintransporter und riss eine Stromleitung um. Zudem wurden umgestürzte Bauzäune und Toilettenhäuschen gemeldet.

Auf der A5 bei Bad Schönborn (Kreis Karlsruhe) geriet ein Autofahrer am Mittwochabend wegen Aquaplaning ins Schleudern und prallte gegen einen Klein-Lkw. Die beiden Insassen des Transporters im Alter von 19 und 25 Jahren wurden verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus.

Laut Deutschem Wetterdienst geht dem Sturm die Puste nicht aus: Die Meteorologen erwarteten am Donnerstag noch starken bis stürmischen Wind, im Hochschwarzwald teils orkanartige Böen, die abends aber nachlassen sollten. Und es regnet weiter.

© dpa-infocom GmbH
 
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Umgestürzte Bäume blockieren Rheintalbahn und Autos
Aquaplaning, umgestürzte Bäume und eine neue Bahnsperrung bei Emmendingen. Doch die gute Nachricht ist: Die Sperrung bei Rastatt wird früher aufgehoben als geplant - nämlich am 2. Oktober.
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