Dienste

 

 

Technik Checkliste: Was tun gegen Smartphone-Klau?

Ein Smartphone ist schnell geklaut. Doch zum Glück gibt es viele Tricks, mit denen Besitzer sich schützen oder den Schaden wenigstens begrenzen können – vom Reißverschluss bis zur Verschlüsselung. Nur von speziellen Versicherungen lässt man besser die Finger.
  • Gelegenheit macht Diebe. Damit das Smartphone nicht so leicht aus der Handtasche geklaut werden kann, rät die Polizei zu Reißverschlüssen und auch dazu, die Tasche mit der Öffnung zum Körper zu tragen. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Gelegenheit macht Diebe. Damit das Smartphone nicht so leicht aus der Handtasche geklaut werden kann, rät die Polizei zu Reißverschlüssen und auch dazu, die Tasche mit der Öffnung zum Körper zu tragen. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Ein eingerichteter Sicherheitscode schützt das Telefon im Fall eines Diebstahls vor unberechtigtem Zugriff. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Ein eingerichteter Sicherheitscode schützt das Telefon im Fall eines Diebstahls vor unberechtigtem Zugriff. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Über Androids Gerätemanager oder Apples iCloud (hier im Bild) lässt sich der Standort eines verlorenen Telefons ermitteln - wenn die Funktion aktiviert und das Gerät mit einem Mobilfunknetz verbunden ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Über Androids Gerätemanager oder Apples iCloud (hier im Bild) lässt sich der Standort eines verlorenen Telefons ermitteln - wenn die Funktion aktiviert und das Gerät mit einem Mobilfunknetz verbunden ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Entsprechend gesicherte Smartphones können aus der Ferne geortet oder auch gelöscht werden. Wenn sie noch mit einem Mobilfunknetz verbunden sind. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Entsprechend gesicherte Smartphones können aus der Ferne geortet oder auch gelöscht werden. Wenn sie noch mit einem Mobilfunknetz verbunden sind. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
1 / 4

Gelegenheit macht Diebe. Beim typischen Umgang mit dem Smartphone ergeben sich etliche Gelegenheiten. Laut Bundeskriminalamt waren Ende September 2016 etwa 1,4 Millionen Smartphones zur Sachfahndung ausgeschrieben. Damit das eigene Handy nicht darunter ist, helfen Vorsicht und Technik.

- / -

  • Aufmerksam sein
    «Das Wichtigste ist eigentlich, es nie unbeaufsichtigt zu lassen, auch nicht ganz kurz», sagt Andreas Mayer von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Auf dem Restaurant-Tisch hat das Mobiltelefon also nichts verloren.
  • Tasche schließen
    Zum Schutz vor Taschendieben wird eine Handtasche mit Smartphone verschlossen und mit der Öffnung zum Körper getragen, rät Mayer. Wer das Smartphone zum Beispiel in der Jacke trägt, verfrachtet es am besten in die Innen-, nicht in die Außentasche. Weil auch das nicht zu 100 Prozent schützt, empfiehlt Mayer, für den Ernstfall vorzubeugen.
  • Bildschirmsperre einrichten
    Vorbeugen bedeutet vor allem, Dieben keinen Zugriff auf das Telefon und die gespeicherten Daten zu geben. «Die Bildschirmsperre am Smartphone sollte immer aktiviert sein», sagt er. Android-Besitzer können über den Punkt «Sicherheit» im Menü auch den Telefonspeicher verschlüsseln. Das iPhone ist ab Werk verschlüsselt.
  • Handy sperren und löschen
    Wer nicht so vorbeugt, muss sich nach dem Diebstahl eine Art Wettlauf mit den Dieben liefern. Denn über den Android Device Manager oder über die iCloud-Funktion «Mein iPhone suchen» lässt sich das Gerät zwar aus der Ferne sperren beziehungsweise löschen. Das klappt aber nur, wenn die Diebe damit noch im Daten- oder Mobilfunknetz sind.
  • Passwörter ändern
    Bestohlene sollten die Funktionen zum Sperren und Löschen zwar auf jeden Fall nutzen. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht, rät das Portal «Mobilsicher.de». Stattdessen empfehlen die Experten zur Sicherheit noch, die Passwörter von Mail- und anderen Online-Konten zu ändern. Und natürlich ist auch eine Sperrung der SIM-Karte über die zentrale Rufnummer 116 116 Pflicht.
  • Smartphone orten
    Mit den Sperr- und Löschfunktionen von Android und iOS lassen sich die Smartphones in der Regel auch orten. Auf eigene Faust auf Diebesjagd gehen sollte man aber nicht, sagt Andreas Mayer. «Für die Polizei können diese Informationen bei der Fahndung nach dem Gerät aber sehr hilfreich sein.» Grundsätzlich rät er, jeden Smartphone-Verlust bei der Polizei zu melden.
  • IMEI-Nummer notieren
    Wichtig für die Anzeige bei der Polizei ist außerdem die einzigartige IMEI-Nummer. Das ist eine Art Seriennummer, die jedes Handy und Smartphone besitzt und die sich Besitzer sicherheitshalber notieren sollten. Zu finden ist sie auf iPhones in den Einstellungen bei «Info» und auf Androiden bei Einträgen wie «Über das Telefon».
  • Daten regelmäßig sichern
    Eine Garantie dafür, dass man sein Smartphone zurückbekommt, ist die Anzeige bei der Polizei aber noch lange nicht. Zur Vorbeugung gehört daher auch, die Daten auf dem Gerät regelmäßig zu sichern. Auf dem iPhone geht das entweder via iCloud oder per mit Kabelverbindung über iTunes. Mit einem Google-Konto verknüpfte Androiden speichern die wichtigsten Daten online ab. Lokal und ohne Google-Schnüffelei geht es zum Beispiel mit dem Programm «MyPhoneExplorer».
  • Handy versichern
    Auf dem materiellen Schaden eines gestohlenen Smartphones bleibt man höchstwahrscheinlich aber sitzen. Viele Händler bieten Mobiltelefone zwar zusammen mit sogenannten Handyversicherungen an. Sie sollen auch bei Diebstahl einspringen, sind aber in der Regel ihr Geld nicht wert, warnt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

    Sie decken nämlich meist den sogenannten einfachen Diebstahl, unter den auch der Taschendiebstahl fällt, nicht ab. Stattdessen zahlen die meisten Handyversicherungen nur bei Raub oder einem Wohnungseinbruch. «In solchen Fällen hilft aber auch die Hausratversicherung», sagt Weidenbach. Von der Hausratversicherungen gibt es im Verlustfall den Neuwert, die Handyversicherungen zahlt dagegen nur eine sogenannte Zeitwerterstattung – und damit meist deutlich weniger Geld.

© dpa-infocom GmbH
 

Neue Games-Videos

 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
  • Auch auf dem Smartphone haben Nutzer die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Browsern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Für iPhone-Nutzer ist Safari der erste Weg ins Netz. Andere Browser können installiert werden, der Apple-Browser bleibt aber immer der Standard. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Firefox (r) ist ein vollwertiger Mobilbrowser mit allerlei Funktionen. Firefox Klar (l) setzt auf Schutz vor Tracking, speichert keine Eingaben und lässt aktive Sitzungen auf Knopfdruck verschwinden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Der Dolphin Browser kann Inhalte synchronisieren oder mit Gesten bedient werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
  • Opera hat eine praktische Datensparfunktion und kann dabei helfen, dass am Monatsende noch Datenvolumen übrig ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
 

Werbung blocken, Daten sparen: Fünf Browser fürs Smartphone

Während Browser beim PC oder Laptop der gängigste Weg ins Internet sind, passiert auf mobilen Geräten vieles über Apps, und die Browser kommen ...  mehr
 
 
 

Topthema - Empfehlung der Redaktion

 
  • Rahma wuchs in dieser Woche über sich hinaus und präsentierte sich so sexy wie nie zuvor! © RTL II
  • Anastasiya eckte in der letzten Woche mit ihren Mitstreiterinnen an. Diesmal musste sie beim Testshooting für Sheego Teamgeist beweisen. © RTL II
  • Tiffany war sichtlich unerfreut darüber, mit Anastasiya zusammenarbeiten zu müssen. Doch letztendlich konnte ihre Gruppe Sheego überzeugen - ihr Foto wurde als Kampagnenmotiv ausgewählt. © RTL II
  • Auch Julia konnte den Sheego-Job ergattern. Doch auch das verhinderte nicht ihren Rauswurf... © RTL II
  • Christina hatte eine tolle Woche. © RTL II
  • Bianca konnte in allen Disziplinen voll und ganz überzeugen. Ob es an der neuen Frisur liegt?! © RTL II
  • Auch Julia H. zeigte mal wieder, was sie draufhat. © RTL II
  • Karina hatte in dieser Woche mit Problemen zu kämpfen. © RTL II
  • Die schöne Hanna gehört zu den Zuschauer-Favoriten. © RTL II
  • Khadija brachte mit ihrer Tanzperformance Juror Peyman Amin ins Schwitzen.  © RTL II
  • Für die sensible Jenny hat es leider nicht gereicht! © RTL II
  • Rahma mausert sich zu einer der Favoritinnen... © RTL II
  • Da hat es geknistert: Zwischen Tiffany und dem Male Model stimmte die Chemie! © RTL II
  • Überraschung: Anastasiya kam beim Publikum bei der Werbespot-Anmoderation am besten an. Sehr zum Ärger ihrer Konkurrentinnen. © RTL II
  • "Finger weg!", scheint Karina zu sagen. Sie wollte ihren Freund auf keinen Fall hintergehen. © RTL II
 

"Curvy Supermodel": Heiße Dessous, peinliche Patzer

"Überwinde Dich!" - das ist das Motto der fünften Folge von "Curvy Supermodel". Mal wieder müssen sich die üppigen Schönheiten dabei in Dessous ...  mehr
 
 
Grundschulskandal: Lehrer schleifen Kind umher
 

Grundschulskandal: Lehrer schleifen Kind umher

In der amerikanischen Kleinstadt Crestline im Bundesstaat Ohio kam es zu einem traurigen Skandal. Zwei Lehrerinnen schliffen einen autistischen Jungen ...  mehr