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Peter Bosz geht in die Verlängerung Wenn der Teufel mit dem Schicksal spielt

Der Scheideweg von Borussia Dortmund und Trainer Peter Bosz hat sich am Samstag von der Mutter aller Derbys — Borussia Dortmund gegen Schalke 04 — noch eine Verlängerung abgeholt. 4:4 (nach 4:0-Führung der Borussen!) lautet das Ergebnis - der Weg dahin war eine Achterbahnfahrt, die es in annähernd ähnlicher Art in der Bundesliga bis dato lediglich einmal gab: Am 18. September 1976 gelang es dem FC Bayern, einen 0:4-Rückstand in Bochum noch in einen 6:5-Sieg zu drehen. Das Siegtor erzielte übrigens ein blonder Lockenkopf namens Uli Hoeneß!
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Mitten hinein ins Dortmunder Herz: Schalkes Naldo überwindet in der Nachspielzeit BVB-Keeper Roman Weidenfeller und erzielt ausgerechnet vor der Schalker Fankurve den 4:4-Ausgleich - Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON
 © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Mitten hinein ins Dortmunder Herz: Schalkes Naldo überwindet in der Nachspielzeit BVB-Keeper Roman Weidenfeller und erzielt ausgerechnet vor der Schalker Fankurve den 4:4-Ausgleich - Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /
  • Diskussionsbedarf: Nuri Sahin (l.) und Marcel Schmelzer besprechen mit dem angeschlagenen Trainer Peter Bosz die Taktik  – Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Diskussionsbedarf: Nuri Sahin (l.) und Marcel Schmelzer besprechen mit dem angeschlagenen Trainer Peter Bosz die Taktik – Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /
  • Nun steht Pierre-Emerick Aubameyang (r.) wieder eine unfreiwillige Pause bevor: Nach seinem Tritt gegen Amine Harit musste der BVB-Torjäger vom Platz. Dabei hätte er zuvor zum Helden werden können, wäre ihm das 5:0 gelungen. – Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Nun steht Pierre-Emerick Aubameyang (r.) wieder eine unfreiwillige Pause bevor: Nach seinem Tritt gegen Amine Harit musste der BVB-Torjäger vom Platz. Dabei hätte er zuvor zum Helden werden können, wäre ihm das 5:0 gelungen. – Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /
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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke konnte den Aktionären und Mitgliedern des BVB wirtschaftlich glänzende Zahlen präsentieren. Doch das interessierte nach dem 4:4 gegen Schalke nur die Wenigsten. Dafür wurde der Zustand der Toiletten im Stadion kritisiert... - Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH
    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke konnte den Aktionären und Mitgliedern des BVB wirtschaftlich glänzende Zahlen präsentieren. Doch das interessierte nach dem 4:4 gegen Schalke nur die Wenigsten. Dafür wurde der Zustand der Toiletten im Stadion kritisiert... - Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /
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Das 173. Revierderby war nach dem seit Mittwoch feststehenden Ausscheiden aus der Champions League als „Schicksalsspiel“ für BVB-Coach Peter Bosz ausgerufen worden. Doch damit nicht genug: Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatte vor der Begegnung verlauten lassen, kurz- wie langfristig den westfälischen Konkurrenten aus Dortmund wieder hinter sich lassen zu wollen.

Freie Gedanken
 
Borussias niederländischer Übungsleiter wusste es und hatte es entsprechend kundgetan: „Wir müssen gewinnen – auch für meine Position! Am Ende stand ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlte und eine persönliche Emotionswelt, die von grenzenlosem Jubel bis hin zur absoluten Fassungslosigkeit alles im Angebot hatte, was sie so hergibt. Und das in einer persönlichen Situation, die schon vor dem Anpfiff belastend genug war. Da kann man schon auf den Gedanken kommen: „Was habe ich verbrochen, dass der Teufel so mit meinem Schicksal spielt?“

Taktikwechsel


Und man kann ihm diese Gedanken noch besser nachfühlen, wenn man sein Handeln vom Samstag etwas genauer betrachtet, denn die taktische Umstellung vom vorher so gescholtenen 4-3-3 auf 3-4-2-1 war goldrichtig auf den Gegner zugeschnitten und führte zumindest zur sicheren Führung, weil Schalke Probleme hatte, die Außenbahnen wie üblich zu bespielen und in der Folge im Defensivverhalten die Zuordnung nicht stimmte. Ein Schachzug, der ihm zur Halbzeit quasi schon den Arbeitsplatz gerettet hatte, denn die Tore drei und vier waren dann auch ein Stück weit dem gewachsenen Selbstbewusstsein und der Schalker Verunsicherung geschuldet.

Charakterfrage

Dass die zweiten 45 Minuten dann zum persönlichen Albtraum von Peter Bosz und wohl ganz Dortmund wurden, lag aus meiner Sicht dann nicht am „falschen“ Coaching, beziehungsweise fehlenden taktischen Vorgaben, sondern eher an Disziplinlosigkeiten der BVB-Akteure. Schließlich kann es nicht angehen, dass ein Fans sagte: "Wir hätten das 5:0 machen müssen." Es stimmt zwar, aber so einen Vorsprung darf eigentlich kein Bundesligist verspielen, schon gar kein Europacup-Teilnehmer. Dass die Schalker ihr Heil nur noch in der Offensive suchen konnten, war sogar Fußball-Laien im Stadion klar. So machte es durchaus Sinn, nicht ganz so tiefstehend zu verteidigen, um zwischendurch Entlastung zu schaffen. Wenn dann aber das Konstrukt „Mannschaft“ nicht funktioniert, großartige Einzel-Könner wie Pierre-Emerick Aubameyang ihre Aussetzer haben und man meint, nicht mehr aus der Grundordnung und mit gegenseitiger Unterstützung verteidigen zu müssen, dann passiert das, was dann eben auch passierte: S04 glich schlussendlich zum 4:4 aus. Hat der BVB also gar kein Trainer-, sondern vielmehr ein Charakter- und Disziplinproblem bei den Akteuren?

Schonfrist

Ein Frage, die sich die Verantwortlichen vielleicht auch gerade stellen und (nur) deshalb ihrem Coach bis zum nächsten Samstag eine weitere Schonfrist eingeräumt haben. So dürfte nunmehr Leverkusen zum Zünglein an der bereits schiefstehenden Waage werden. Ich bin gespannt, auf welche Spieler(-Charaktere) Peter Bosz in der BayArena setzt!

Ein Wort aber noch zu den BVB-Mitgliedern – zumindest den 1066, die am Sonntagmorgen zur Jahres-Hauptversammlung erschienen: Emotionen sind ja schön und gut, Kritik auch. Aber wenn man zu einem Verein gehört, muss man auch hinter seinem Aushängeschild stehen. Für das gellende Pfeifkonzert, das die Mannschaft beim Einmarsch in die Westfalenhalle empfing, fällt mir nur eins ein: peinlich!

 

© Wolfgang Gamerdinger /
 

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Alle Kommentare zum Thema


christian 04.12.2017, 10:41

wenn sie Mittwoch auch gegen Real verlieren und nur Vieter werden muss der Trenier weg

krt5411 30.11.2017, 14:32

Wenn ein Team aus lauter satten, überbezahlten und überheblichen Spielern besteht, denen es egal sein kann, wie das Ergebnis ausfällt, passiert sowas eben mal. Keiner identifiziert sich heutzutage mit dem Club in dem er spielt. Bietet ein anderer mehr Kohle, wird gewechselt. Sche... drauf.

Maja 28.11.2017, 13:14

ich verstehe auch nicht, warum Aubameyang aus den Diskussion völlig ausgeschlossen wird. M.E. hat er 50 % Schuld am dem Desaster. Das blödsinnige Faul, das er sich geleistet hat, trotz schon vorhandener gelber Karte, war absolut unnötig. hmüsste man mindestens 50 % Schuld geben.

ToKn 27.11.2017, 15:36

Große Klappe haben funktioniert eben nur beim FC Bayern.

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