Wo Parken im Sommer gefährlich werden kann

15.06.2021 Puh, was für eine Hitze. Wer mit dem Auto zum Baggersee fährt oder einen Spaziergang im schattigen Wäldchen machen will, sollte aufpassen, dass sein abgestelltes Auto nicht zur Brandgefahr wird.

Sicherer Weg zur Abkühlung im Sommer: Autos sollten in der Natur nur auf dafür vorgesehenen Parkflächen stehen, bevor es zum Waldspaziergang oder an den Baggersee geht. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zurzeit sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein, wenn sie ihr Auto in der Natur parken wollen. Aufgrund von Trockenheit herrscht in einigen Gebieten erhöhte Waldbrandgefahr. Und nicht nur weggeschnippte Zigarettenstummel können da gefährlich werden, sondern auch ein falsch abgestelltes Auto, berichtet der Tüv Thüringen.

Die Abgasanlagen von Verbrennungsmotoren heizen sich besonders am Katalysator extrem auf. Temperaturen von mehreren Hundert Grad können hier entstehen, so die Prüfexperten. Auch wenn Fahrtwind die Abgasanlage kühlt und Autohersteller an modernen Fahrzeugen spezielle Hitzeschutzbleche angebracht haben: Von einer Abgasanlage gehe eine nicht zu vernachlässigende Brandgefahr aus.

In Zeiten erhöhter Waldbrandgefahr sollten Autos daher keinesfalls auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden. Einmal in Brand geraten, ließe sich ein Auto ohne professionelle Hilfe kaum noch löschen. Das kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Das übergreifende Feuer könnte ganze Felder und Wälder zerstören.

Auch wenn oftmals gerade an Baggerseen nicht ausreichend Parkflächen zur Verfügung stünden, rät der Tüv Thüringen dazu, nur auf den dafür freigegebenen Flächen zu parken. Das Parken auf Waldwegen oder am Straßenrand sei nicht nur verboten, sondern könne eben bei starker Trockenheit den Bewuchs unter dem Fahrzeuge entzünden.

© dpa-infocom GmbH

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