Vom Turbo geküsst

23.06.2021 Zwischen die Elfer mit „S“ als Kürzel und die mit GT3 passt noch ein GTS. Er ist komfortabler als der eine und sportlicher als der andere und profitiert von seinem stärkeren Bruder.

SP-X/Stuttgart. Die Porsche 911-Familie wächst wie gewohnt weiter. Jüngstes Mitglied ist der ab November verfügbare und mindestens 141.000 Euro teure GTS. Er ist als Coupé und Cabriolet wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb sowie als Targa ausschließlich mit 4WD erhältlich. Bei der Antriebstechnik stehen das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK oder eine Handschaltung mit sieben Gängen zur Wahl.

Der Sechszylinder-Boxermotor leistet in allen Antriebsspielarten 353 kW/480 PS und damit 22 kW/30 PS mehr als der GTS der vorherigen Elfer-Generation. In Kombination mit dem PDK dauert der Sprint auf 100 km/h 3,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 311 km/h.

Zu den Besonderheiten des GTS gehören ein vom 911 Turbo abgeleitetes Fahrwerk mit Porsche Active Suspension Management (PASM) sowie die Turbo-Bremsen. Vom Turbo S wurden zudem die Leichtmetallräder mit Zentralverschluss übernommen. An der Vorderachse messen sie 20, an der Hinterachse 21 Zoll.

Weitere Besonderheiten des 911 GTS zählen Schwarzakzente an der Außenhaut sowie das Sport-Design-Paket mit speziellen Verkleidungen von Bug, Heck und Seitenschwellern. Innen bietet er ein GT-Sportlenkrad sowie das Sport-Chrono-Paket mit Mode-Schalter, die Track-Precision-App sowie eine Reifentemperaturanzeige. Weitere Seriendetails sind die Sportsitze Plus sowie das Mikrofaser-Material Race-Tex, das dem Fahrgastraum eine sportlichere Note verleiht.

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