Wohnen in 2021. Das bedeutet Farbe satt und Raumwunder-Lösungen

22.03.2021 Die Möbelindustrie ist ein wahres Chamäleon. Alljährlich gilt es neue Trendfarben aufzugreifen – für alle jene, die ihren Wohn- und Einrichtungsstil diesem anpassen möchten. Heuer sind es Gelb und Grau, in den vergangenen Jahren war das grelle Grün besonders angesagt. Die Möbel hingegen folgen bereits seit einiger Zeit dem Trend, natürlicher zu werden. Holz wird zunehmend beliebter. Einem Anspruch, den sich die Hersteller ebenfalls beugen müssen, ist der zunehmend Platzmangel – im Innen- und Außenbereich. Nicht überall sind ausladende Möbelensembles unterzubringen, denn mancherorts sind die Quadratmeterpreis beinahe unbezahlbar. Wie pfiffig die Möbelindustrie heuer diese Herausforderungen umsetzt, zeigt der folgende Beitrag.

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Angesagt zu wohnen im Jahr 2021, bedeutet Mut zur Farbe zu haben

Man kann es durchaus als „Mut zur Farbe“ beschreiben, wenn man sich in modern gestalteten Wohnräumen heutzutage umsieht, denn immer häufiger lassen sich farbenfrohe Akzente ausmachen. Wer im Jahr 2021 absolut angesagt wohnen will, muss auf die Farbkombination aus Gelb und Grau setzen, denn diese beiden Farben – oder um genauer zu sein „Ultimate Grey“ und „Illuminating“ (Gelb) wurde vom Pantone-Team für dieses Jahr als die Farben des Jahres 2021 ausgelobt. Unter Pantone.com liefert Geschäftsführerin Leatrice Eiseman diese Begründung für die Wahl: Zusammen versprühen die Farben Grau und Gelb eine positive Botschaft und bieten der menschlichen Seele, die nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie schwer gebeutelt ist, Nahrung und Zuversicht. Gelb und Grau in Kombination stehen für Optimismus und Wärme – und genau dieses Gefühl sollten Menschen in ihren eigenen vier Wänden heute spüren dürfen.

 © pixabay.com / StockSnap (CC0 Public Domain) © pixabay.com / StockSnap (CC0 Public Domain) Wer im Eigenheim betonen möchte, dass Nachhaltigkeit und Natürlichkeit zwei wichtige Facetten im Wohnraum sind, setzt auf natürliche Materialien und die Farbe Grün. Während ein leuchtendes Hellgrün der Trend der vergangenen Jahre war, ist ein sattes Dunkelgrün heute öfter anzutreffen. Dieses kann an die Wand gepinselt werden oder mithilfe von Motivtapeten an die Wand geklebt werden. Grundsätzlich gilt: Je verspielter die Wandgestaltung ist, desto ruhiger müssen Möbel und Wohnaccessoires sein. Wer eine neue, zeitlose Wohnlandschaft oder Möbel aus Holz im Möbel-Onlineshop von Wohnen.de auswählt, kann dann nach Herzenslust den Raum gestalten – mit dynamischen Motiven an der Wand oder schlichten, hellen Tönen.

Wohnraum zu sparen, ist eine Folge mangelnder Bauplätze und persönlicher Werte

 © pixabay.com / StockSnap (CC0 Public Domain) © pixabay.com / StockSnap (CC0 Public Domain) Es gibt zwei ganz unterschiedliche Beweggründe, die dazu verleiten könnten, Wohnraum zu sparen. Zum einen tragen finanzielle Aspekte dazu bei, dass Bauwillige kleiner denken, denn Baugrund zu erwerben, wird zunehmend teurer. Unter vergleich.de sind die Grundstückspreise der verschiedenen Bundesländer gelistet. Diese Aufstellung zeigt, dass Bauland in Berlin mit einem Quadratmeterpreis von 671,77 Euro am teuersten ist. Auf Platz 2 rangiert eine weitere große Stadt, nämlich Hamburg. Dort kostet der Quadratmeter Bauland 268,79 Euro. Danach folgt das südlichste, deutsche Bundesland, Bayern mit einem Quadratmeterpreis von 229,43 Euro. Am günstigsten ist der Baugrund in Sachsen zu haben – für 31,19 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise (vor allem in Großstädten) sind nicht minder horrend, was auch bedeutet: Es gilt Wohnraum zu sparen – mit minimalistischen, funktionalen Lösungen, die ganz und gar nicht den Charme einer zu engen Studentenbude haben müssen.

Der andere Beweggrund, der immer häufiger auch junge Menschen dazu verleitet, „kleiner“ zu denken, ist der ökologische Fußabdruck, den jeder Mensch hinterlässt – und der bei einem 200 Quadratmeter großen Einfamilienhaus natürlich größer ist als in einem Tiny-Haus. Die Mini-Haus-Variante, die nicht nur funktional und tricky eingerichtet ist, sondern in einigen Fällen sogar „fahrbar“ ist und ähnlich wie ein Wohnmobil den Standort wechseln kann, kommt bei Otto-Normalverbrauchern an. Sogar YouTuber Fynn Kliemann, der zwar kein Tiny-Haus der neueren Generation gekauft hat, wohl aber ein kleines Haus, das ihm gerade einmal vier Quadratmeter Wohnfläche bietet, nimmt die Herausforderung an, dort zu schlafen, zu essen, zu duschen und zu leben.

 © pixabay.com / krakowgardendesign (CC0 Public Domain) © pixabay.com / krakowgardendesign (CC0 Public Domain)Und selbst wer nicht etwa am Wohnraum spart, sondern nur versucht inmitten der Großstadt eine kleine, grüne Oase zu erschaffen, der findet immer häufiger die passenden Optionen dazu. Urban Gardening heißt der Trend, der Innenstädte grüner werden lässt und im besten Fall sogar die Ernährungsgewohnheiten positiv beeinflusst, wenn selbst angebautes, frisches Gemüse gegessen wird. Gegärtnert wird dann auf dem Dach oder im Innenhof oder auf dem Balkon, der auf mehreren Ebenen angelegt wurde, um wenig Grundfläche zu verbrauchen und dennoch nutzbar zu sein.

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