Ein Nest für die Familie: Die Vorteile eines Eigenheims

07.04.2021 Trautes Heim, Glück allein - an diesem Spruch ist viel mehr dran, als du dir vorstellen kannst. Irgendwann kommt für viele Familien der Punkt, an dem das Wohnen zur Miete nicht mehr genug ist. Ein eigenes Heim muss her, als Nest und als Basis für das Familienleben. Allerdings folgt direkt die nächste Frage, die mit einer großen Entscheidung verbunden ist. Was soll es für ein Eigenheim werden? Wird es eine Wohnung oder ein Haus? Wird es von Grund auf errichtet oder doch lieber eine bestehende Immobilie? Wir haben die wichtigsten Vorteile, die für ein Eigenheim sprechen für dich zusammengetragen.

Ein eigenes Haus bringt viele Vorteile für dich und deine Familie mit sich. © unsplash.com / Nathan Dumlao

Ein Plus an Lebensqualität

Beziehst du mit deiner Familie ein Eigenheim, wirst du schnell merken, dass deine Lebensqualität durch den Umzug erheblich gesteigert wird. In den meisten Fällen habt ihr alle viel mehr Platz und eine größere Freiheit in der Gestaltung der Wohnräume als beispielsweise in einer Mietwohnung.

Vor allem Familien mit mehreren Kindern haben es in einer Mietwohnung deutlich schwerer als im eigenen Haus. Kinder wollen toben und mitbestimmen. Außerdem ist das Thema „Garten“ für deine Sprösslinge bestimmt sehr wichtig, damit sie unbeschwert draußen toben können.

Aber auch du selbst kannst du von der Größe eines Hauses profitieren. Hast du beispielsweise eine Hobby, das Platz braucht, ist das in den eigenen vier Wänden doch viel eher realisierbar als in einer Wohnung, in der ihr nur zur Miete wohnt.

Einen Punkt für den Bau: mehr Planungsfreiheit

Hier kannst du tun und lassen, was du willst, zumindest zu einem Großteil. Wenn du planst ein Eigenheim zu bauen, dann hast du eine größere Planungsfreiheit, als wenn du dich für eine bereits vorhandene Immobilie entscheidest. Du kannst die Aufteilung der Räume und die Größe selbst gestalten und das Haus speziell für deine Bedürfnisse und natürlich auch die deiner Familie anpassen. Eine solche Freiheit wirst du ansonsten nicht haben.

Oft kannst du dabei auf vorgefertigte Modelle zurückgreifen und sie nach deinen Wünschen anpassen oder du setzt dich mit einem Architekten zusammen, der dir dein Haus dann von Grund auf plant. Letzteres kann allerdings ganz schön ins Geld gehen, weshalb sich für die Meisten Bauherren wohl er das Fertighaus-Prinzip lohnt.

Unabhängigkeit von Vermietern

Ein Vermieter kann Fluch und Segen zugleich sein. Auf der einen Seite musst du dich in einer Mietwohnung nicht mit Reparaturen und Instandsetzungsmaßnahmen herumschlagen. Allerdings kannst du auch Pech haben und an einen Vermieter geraten, der sich wirklich um nichts kümmert, obwohl es eigentlich seine Pflicht wäre.

Einen solchen Stress kannst du dir mit einem Eigenheim ersparen. Dort bist du dein eigener Herr und kannst kurzerhand sogar größere Veränderungen an deinen Wohnräumen vornehmen, und zwar ohne irgendwen außer der deiner Familie natürlich um Erlaubnis zu fragen.

Zudem bist du vor Mieterhöhungen geschützt. Ist dein Baudarlehen erst einmal abbezahlt, musst du dich nur noch um Nebenkosten, Strom und Versicherungen kümmern. Ein kleiner Hinweis: Du kannst mit dem sogenannten Baukindergeld noch immer Baukosten sparen, allerdings musst du dazu ein paar Bedingungen erfüllen.

Vorsorge für deinen Lebensabend

Die gesetzliche Rente reicht in den wenigsten Fällen aus. Deshalb ist es wichtig, dass du für dein Alter vorsorgst. Denn grade im Rentenalter kann die Miete zu einer großen Belastung werden. Wenn du allerdings deinen Lebensabend im eigenen und abbezahlten Haus verbringst, fällt die Miete weg. Das bedeutet wiederrum, dass du mehr von deiner monatlichen Rente hast.

Zudem kannst du mit einem Haus für deine Familie vorsorgen, wenn du es ihnen später einmal hinterlässt. Dann können sie mietfrei dort wohnen oder von der Wertsteigerung profitieren.

Wertsteigerung

Mit dem Kauf oder dem Bau eines Hauses kaufst du nicht nur ein Gebäude, in dem ihr wohnt, sondern du investierst dein Geld. Immobilien sind nämlich nach wie vor eine der beliebtesten Geldanlagen in ganz Deutschland. Sie sind nämlich wertbeständig und bieten je nach Größe, Lage und Zustand hohe Ertragschancen. Du kannst also mit deinem Eigenheim dein Geld, dass du hineinsteckst, vermehren.

Das machst du entweder mit dem Verkauf, falls dir das Haus beispielsweise zu groß wird, wenn die Kinder weg sind. Du kannst es aber auch vermieten und auf diese Weise Einnahmen daraus generieren. Natürlich kannst du einfach darin wohnen bleiben.

Vor allem im Moment ist das Bauen und Kaufen günstig

Wir befinden uns aktuell in einer sogenannten Niedrigzinsphase. Die wirkt sich vor allem auf Baukredite aus und macht sie besonders günstig. Die Zinsen machen üblicherweise einen Großteil der kompletten Finanzierung aus. Wichtig ist dabei zu beachten: Schließe ein Baudarlehen mit einer möglichst langen Zinsbindung ab. So kannst du in den kommenden Jahren von den niedrigen Kosten deines Kredits profitieren.

Maßgeblich das Klima mit beeinflussen

Du und deine Familie habt mit dem Eigenheim einen ersten Schritt in Richtung Klimaschutz getan. Als Hauseigentümer hast du die Möglichkeit, deinen CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren und deinen Energieverbrauch herunterzuschrauben. Bereits beim Bau oder spätestens bei einem Umbau deiner Immobilie solltest du auf eine richtige Dämmung und eine moderne Heizung achten. Zudem lassen sich mit einer Photovoltaikanlage Klimaschutz und Kosten sparen.

Du siehst also, das Eigenheim kann dir und deiner Familie eine Menge Vorteile bieten. Auf Dauer kannst du beispielsweise Geld sparen und sogar Gewinn machen. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit deinen Beitrag zur Umwelt zu leisten, wenn du dein Haus richtig ausbaust.

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