Kramp-Karrenbauer besucht Azubis im Freiwilligen Wehrdienst

17.05.2021 Objektschutz, Katastrophenhilfe, Sanitätsdienst: Die Bundeswehr übernimmt nicht nur im Zuge der Corona-Pandemie viele Aufgaben, die keinen militärischen Anlass haben. Dafür braucht es Personal. Auch in Baden werden Rekruten für den Heimatschutz ausgebildet.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung, spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer informiert sich am heutigen Montag in Baden über die Grundausbildung von Soldatinnen und Soldaten für den neuen Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz. Dafür besucht die CDU-Politikerin das ABC-Abwehrbataillon 750 «Baden» in Bruchsal.

Unter dem Motto «Dein Jahr für Deutschland» war das Pilotprojekt am 6. April gestartet, mit dem die Bundeswehr zusätzliche Kräfte für Krisen- und Katastropheneinsätze im Inland schulen will. Ein Beispiel für solche Einsätze ist die Corona-Pandemie, in der die Bundeswehr die kommunalen Behörden unter anderem mit medizinischem Personal oder mit Einsatzkräften bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt.

Im ersten Jahr sollen 1000 Männer und Frauen ausgebildet werden. Das Angebot soll den bestehenden freiwilligen Wehrdienst ergänzen, der nach Aussetzung der Wehrpflicht im Juli 2011 gestartet worden war.

Der Freiwillige Wehrdienst im Heimatschutz umfasst ein Jahr. Auf eine dreimonatige militärische Grundausbildung in einer von elf Einrichtungen der Streitkräftebasis beziehungsweise bei der Luftwaffe folgt eine viermonatige Spezialausbildung Heimatschutz. Danach wird geschaut, in welchen der derzeit 30 Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien die restlichen fünf Monate abgeleistet werden. Das soll in Abschnitten innerhalb von sechs Jahren geschehen.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News