Regensburg mit intensivem 1:1 gegen HSV: «Ein Riesenkampf»

25.04.2021 Der SSV Jahn Regensburg schnuppert gegen den Hamburger SV lange am Sieg. Am Ende sind die Oberpfälzer auch mit einem Punkt zufrieden. Das Saisonziel ist zum Greifen nahe.

Andreas Albers von Regensburg (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 gegen Hamburg. Foto: Armin Weigel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der SSV Jahn Regensburg hat gegen den Hamburger SV einen wichtigen Punkt für ein weiteres Jahr in der 2. Fußball-Bundesliga erkämpft. Die Oberpfälzer retteten sich am Sonntag gegen den Topclub aus dem Norden in einer heißen Schlussphase zu einem 1:1 (1:0). Fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Regensburger im Abstiegskampf auf den Relegationsrang.

«Am Ende ist es gerecht und wir müssen beide damit leben. Wir haben einen Riesenkampf gesehen», sagte Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic. «Wir werden uns jetzt gut erholen und auf diese Leistung aufbauen und anknüpfen.»

Nachdem der vermeintliche HSV-Führungstreffer von Moritz Heyer wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde (43. Minute), schlug Andreas Albers nur zwei Minuten später für den Jahn zu (45.). Sonny Kittel belohnte die in der zweite Hälfte druckvollen Gäste (83.), die sogar noch am Sieg schnupperten.

Der Jahn trat anfänglich gegen den Favoriten aus dem Norden sehr aggressiv auf und erspielte sich eine Handvoll Chancen gegen vor der Pause ideenlose Hamburger. «Wir sind richtig gut ins Spiel reingekommen», sagte Selimbegovic.

Trotzdem wäre dem Gast fast die Führung geglückt. Doch Heyer stand nach Ansicht der Schiedsrichter bei seinem Abstaubertor im Abseits. Aufgelöst werden konnte die Szene auch nach dem Spiel nicht. Mitten in den Hamburger Ärger hinein traf auch noch Albers mit seinen zehnten Saisontor nach Ecke von Erik Wekesser.

Nach der der Pause traten die Hanseaten entschlossener auf. Die Gäste drängten auf den Ausgleich - und wurden durch Kittel belohnt. In einer Abwehrschlacht musste Regensburg alles gegen, um wenigstens einen Punkt zu behalten. «Nach der Halbzeit haben wir es nicht geschafft, für Entlastung zu sorgen», sagte Selimbegovic. «Die letzte Viertelstunde waren wir wirklich richtig unter Druck.»

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