Drittliga-Aufstiegskampf: «Löwen» und FCI hoffen weiter

09.05.2021 Die «Löwen» spielen 1:1, Ingolstadt 0:0. Beider Chancen auf den Zweitliga-Aufstieg bleiben trotzdem intakt. Spitzenreiter Dresden setzt sich etwas ab, dahinter geht es extrem spannend zu. Eine Schlüsselrolle könnte Absteiger Unterhaching einnehmen.

Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der TSV 1860 München und der FC Ingolstadt haben im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg Big Points verpasst, bleiben aber aussichtsreich im Rennen. Die «Löwen» trennten sich am Samstag in der 3. Fußball-Liga auswärts 1:1 (0:1) vom SV Wehen Wiesbaden. Ingolstadt kam zu Hause gegen den 1. FC Saarbrücken nicht über ein 0:0 hinaus. Da auch die zweitplatzierten Rostocker nur ein 0:0 gegen den FSV Zwickau erreichten, ist es weiter eng im Kampf um den Platz hinter Spitzenreiter Dynamo Dresden.

Mit 69 Punkten führen die Sachsen die Tabelle nach 36 Spieltagen an, gefolgt von Hansa Rostock (67), 1860 München (65) und Ingolstadt (65). «Wir schauen von Spiel zu Spiel, das ist das Einzige, was uns weiterbringt. Alles andere macht keinen Sinn», sagte «Löwen»-Torhüter Marco Hiller.

Nach dem Pausenrückstand der Münchner durch Johannes Wurtz kam 1860 dank Phillipp Steinhart noch spät zum Ausgleich. «Wir sind stark zurückgekommen nach dem 0:1», sagte Steinhart. «Wir können mit dem Punkt gut leben.» Die Sechziger sind seit zehn Spielen unbesiegt.

«Wir sind mit dem Punkt zufrieden», sagte auch Trainer Michael Köllner. «Wir freuen uns auf die nächsten beiden Liga-Spiele und hoffen, dass es gegen den FC Bayern II wieder drei Punkte gibt!» Nach den kleinen Bayern steht am letzten Spieltag der finale Showdown in Ingolstadt an.

Die Schanzer treten nach dem 0:0 gegen Saarbrücken am kommenden Wochenende erstmal in Duisburg an. «Es sind noch sechs Punkte zu vergeben und es ist immer noch drin für uns. Keine Frage, wir glauben an uns», versicherte Offensivkraft Caiuby. Mitentscheidend werden die Nerven bei allen Aufstiegsanwärtern sein. «Man sieht auch auf den anderen Plätzen, dass Druck auf dem Kessel ist», sagte FCI-Trainer Tomas Oral: «Wir haben es immer noch selbst in der Hand.»

Helfen könnte den «Löwen» und dem FCI die SpVgg Unterhaching. Der bereits als Absteiger feststehende Münchner Vorstadt-Club ist am kommenden Samstag Gastgeber für Hansa Rostock.

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