Verirren im olympischen Maislabyrinth

01.08.2021 Olympische Ringe im Maisfeld: Auf einem Feld nahe Weilheim in Oberbayern ist ein Labyrinth angelegt worden, in dem Menschen durch hohe Maispflanzen spazieren können. Die Landwirtsfamilie Mayr schafft diese Attraktion bereits seit 2006. Damals, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, zeigte das Labyrinth aus der Vogelperspektive einen Fußball und die Jahreszahl 2006. Ins Maisfeld gemäht wurden aber auch schon ein Feuerwehrauto, ein Bär oder ein Wikingerschiff. Heuer greifen die Landwirte die Olympischen Sommerspiele in Tokio auf.

Die Olympischen Ringe sind im vier Hektar großen Maisfeld-Labyrinth am Ortsrand aus der Luft zu sehen. Foto: Peter Kneffel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Etwa vier Hektar groß ist das Maisfeld. «Sobald der Mais eine Höhe von circa 80 Zentimeter erreicht hat, beginnen wir mit dem Herausschneiden», schilderte Maria Mayr. Mit Maßband, farbigen Markierungsstrecken und einem Motormäher gehe es dann los, um den etwa 1,8 Kilometer langen Weg freizumachen: «Mit vereinten Kräften, viel Maßarbeit und Augenmaß wird dann das Motiv herausgeschnitten.» Maispflanzen können bis zu vier Meter hoch werden.

Im Herbst ist dann Schluss mit dem Labyrinth auf dem Feld - der Mais wird gehäckselt und an die Milchkühe der Mayrs verfüttert.

© dpa-infocom GmbH

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