Schweinepest in Brandenburg: Zweite Zone eingezäunt

05.03.2021 In Brandenburg ist ein weiterer Bereich - auch Weiße Zone genannt - im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest eingezäunt worden. In den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald sei das Gebiet um die Orte Friedland und Grunow-Dammendorf durch einen doppelten festen Zaun gesichert, teilte das Verbraucherschutzministerium am Freitag mit.

Zäune stehen um das Gebiet der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

136 Kilometer Zaun seien um ein Gebiet von etwa 400 Quadratkilometer gebaut worden. Damit könnten in dem Areal Wildschweine, die die Afrikanische Schweinepest übertragen könnten, vor allem über Lebendfallen und durch Jäger getötet werden. Erst nach der Suche nach Fallwild ist die Landwirtschaft wieder möglich.

Weiße Zonen sind bis zu fünf Kilometer breite Korridore, die mit einem doppelten festen Zaun umschlossen sind. Die erste Weiße Zone in den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße wurde Mitte Dezember 2020 fertiggestellt.

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